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Samstag, 31-07-2010

25 Jahre Stadthalle

 

 

Highlights 2010


Freitag, 11. Juni    
OPERNAUFFÜHRUNG

                                     „Der Waffenschmied“, Komische Oper in drei Akten

Der MGV Steinbach inszeniert wieder eine Oper unter der musikalischen Leitung von Walter Langenfeld. Dieses ehrgeizige Projekt wird im Mai gespielt, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben. Nach dem „Zar und Zimmermann“ können sich die Opernfreunde wieder auf eine professionelle Prodution mit Orchester und Solisten freuen.

 

Stadtfest

Am letzten Wochenende im Juni.
Genauere Informationen finden Sie zu gegebener Zeit im Bereich Veranstaltungen.

Impressionen "Stadtfest"

Grüne Woche / Mariä Geburtsmarkt

Die Lebacher Markttradition

Fast jedem Bürger in Lebach ist das alte Marktlied „In Lebach ist Maat“ bekannt,. In diesem Lied findet die alte Markttradition der Stadt ihren Ausdruck. Jeden Donnerstag zieht der Lebacher Wochenmarkt viele Käufer aus der Umgebung an. Der Höhepunkt der Marktsaison, der Lebacher Jahrmarkt, aber findet alljährlich am Dienstag nach dem 2. September-Sonntag aus Anlass des Festes Mariä-Geburt statt.

Der Ursprung des Mariä-Geburtsmarktes und somit der Markttradition überhaupt, ist in der Lebacher Pfarrgeschichte zu suchen. Erste verlässliche Zeugnisse über die Existenz einer Pfarrei Lebach gibt es im 10. Jahrhundert. Lebach wird als Teilnehmer an der Mettlacher „Wallfahrtsliste“ aufgeführt. Schon damals stand ein romantischer Bau auf dem Platz der heutigen Pfarrkirche und war der Gottesmutter Maria geweiht. Auf dieses alte Patrozinium gegründet feiert Lebach bis heute den Mariä-Geburtsmarkt. Ursprünglich wurde der Mariä-Geburtsmarkt als Vieh- und Krammarkt gehalten.
Die erste bekannte Urkunde datiert auf „Mariä-Geburt Anno 1614“ und gibt uns Auskunft über eine Satzung der Bruderschaft der Köche und Küchenmeister. Die Mitglieder der Bruderschaft verpflichten sich zu einer speziellen Gewerbeordnung während des Marktes. Gefördert wurde die Entwicklung von Lebach als Marktzentrum durch die verkehrsgünstige Lage als Knotenpunkt verschiedener wichtiger Straßen. Einen Auftrieb erhielt das Lebacher Marktgeschehen 1837 durch die Postkutschenlinien Saarlouis-Birkenfeld und Saarlouis-St. Wendel, die beide durch Lebach führten. Die aufstrebende Industrialisierung und der Bau von Eisenbahnstrecken (ab 1897 Eisenbahnlinie Lebach-Wemmetsweiler) brachten einen erheblichen Aufschwung für Lebach und seine Märkte mit sich. Die wöchentlichen Vieh- und Krammärkten konnten durch die neuen Verkehrsverbindungen von weit her bequem erreicht werden. Zum Mariä-Geburtsmarkt wurden Sonderzüge eingesetzt und ganze Güterwagenzüge mit Großvieh zum Jahrmarkt auf dem Bahnhof entladen.

Die Bedeutung der Lebacher Märkte wuchs ständig. Während der Viehmarkt in den Jahren vor 1915 in den Theelwiesen („Properten“) abgehalten wurde, verlegte man 1915 den Viehmarkt auf den neu angelegten Marktplatz zwischen Trierer Straße und Mottener Straße. Am Mariä-Geburtsmarkt 1915 wurde der Platz seiner Bestimmung übergeben. Eine Unterbrechung im Marktleben stellte der Erste Weltkrieg dar. Durch die neue Grenzziehung nach dem Versailler Vertrag wurde Lebach von seinem traditionellen Hinterland abgeschnürt. Da weder Industrie noch größere Betriebe vorhanden waren, um den wirtschaftlichen Verlust auszugleichen, mussten neue Einzugsgebiete erschlossen werden um den Markt wieder attraktiv zu machen. Die Bemühungen führten schließlich 1921 zur Gründung des Lebacher Verkehrsvereins, der dann die Festtage um den Mariä-Geburtsmarkt organisierte.

Nach dem zweiten Weltkrieg lebte die Markttradition im Jahre 1948 wieder auf. Die Festwoche um den Mariä-Geburtsmarkt heißt seit 1958 „Grüne Woche“. Der Markt umfasst mittlerweile jährlich etwa 500 Stände und zieht sich durch die gesamte Innenstadt Lebachs.

Neben den üblichen Wochenmärkten finden Sondermärkte statt: an jedem Donnerstag vor Ostern ein Ostermarkt und vor Weihnachten ein Weihnachtsmarkt. Das Sortiment sowohl am Lebacher Wochenmarkt als auch dem „Mariä-Geburtsmarkt“, der übrigens einer der größten Märkte im Südwestdeutschen Raum ist, erstreckt sich von Frischwaren wie Brot, Obst und Gemüse und Waren des täglichen Gebrauchs bis hin zur Bekleidung für die ganze Familie.

Die "Grüne Woche" umfasst heute ein vielfältiges und abwechslungsreiches Programm mit Veranstaltungen im Festzelt, Tag der offenen Tür in der Graf-Haesler-Kaserne, Pferderennen und Mariä-Geburtsmarkt.

Samstag: „Tag der offenen Tür“ in der Graf-Haesler-Kaserne

Sonntag: Pferderennen  (2. Sonntag im September)

Dienstag: Mariä-Geburtsmarkt

Genauere Informationen über die einzelnen Veranstaltungen finden sie zu gegebener Zeit im Bereich Veranstaltungen

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Impressionen "Tag der offenen Tür" Graf-Haeseler-Kaserne

Impressionen "Pferderennen"

Impressionen "Mariä Geburtsmarkt"

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