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Mittwoch, 23-05-2012

Brand im Haus Mandelbach (Saartext 26. Januar .2011)

Saarbrücker Zeitung (29. November 2010)

Verteilung der Feuerschutzsteuer (Saarbrücker Zeitung 08. Oktober 2010)

Leistungsmarsch der Jugendfeuerwehren der Stadt Lebach 2010 in Gresaubach (Saarbrücker Zeitung 27. September 2010)

Jahreshauptübung 2010 in Aschbach (Saarbrücker Zeitung 27. September 2010)

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person - Lebach B268

Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehren aus Gresaubach, Niedersaubach und Thalexweiler (07. September 2010)

Saarbrücker Zeitung (17. August 2010)

Fast 600 potentielle Lebensretter wollen Rainer helfen (Stefan Morsch Stiftung, 17. August 2010)

 

Eine tolle Blutentnahmeaktion wurde in Lebach zur Hilfe für Rainer und andere Leukämiepatienten veranstaltet. Der „Road-Star“ stand  vor der Feuerwache bereit, damit die Interessierten nicht lange nach dem Veranstaltungsort suchen mussten. Viele Menschen kamen, um dem an Leukämie erkrankten Rainer zu helfen. Der ehrenamtliche Feuerwehrmann ist in der Lebacher Gegend bekannt und beliebt, weshalb auch viele ehrenamtliche Helfer an der Typisierungsaktion beteiligt waren  und so ein gutes Ergebnis erzielt werden konnte. Fast 600 neue potentielle Stammzell- und Knochenmarkspender wurden für die Spenderdatei der Stefan-Morsch-Stiftung registriert. Die große Hilfsbereitschaft zeigte sich auch in Form von Spendengeldern, die zur Deckung der Typisierungskosten benutzt werden. Die Erstanalyse jeder Blutprobe kostet nämlich rund 50 Euro, die von keiner Institution übernommen wird. Das Organisationsteam hatte sich zu diesem Zweck Einiges einfallen lassen, zum Beispiel wurden Zeichnungen von Hobbykünstlern zugunsten der Stiftung versteigert.

Die Stefan-Morsch-Stiftung dankt allen ehrenamtlichen Helfen, den Blutabnehmern und den Ärzten für ihre Unterstützung. Ein besonderer Dank geht an die Freiwillige Feuerwehr Lebach, ohne deren Hilfe und Vorbereitung die Aktion nicht möglich gewesen wäre; insbesondere ein Dankeschön an Herrn Michael Hofstetter.

 

 

 

In den Räumen der Feuerwache herrschte viel Andrang.
Emil Morsch, Vorstandsvorsitzender der Stefan-Morsch-Stiftung (Eingangstür), bedankt sich bei den Helfern der Feuerwehr und einigen Überbringern von Geldspenden.
In den Räumen der Feuerwache herrschte viel Andrang.

Hohe Auszeichnung für Feuerwehrmänner aus dem Landkreis Saarlouis (Pressedienst des Landkreises, 09. Ausust 2010)

Mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber wurden Toni Weber, Hans Josef Speicher, Andreas Meuren und Hans Kartes ausgezeichnet, Gold erhielten Hans-Jürgen Speicher und Dr. Martin Hell, daneben die Gratulanten Detlef Köberling, Bernd Becker, Oswald Kriebs und Thomas Burg (v.l.n.r.). pdl/Foto:Brigitta Schneider

Kreis Saarlouis (pdl) Anlässlich des 81. Kreisfeuerwehrtages der Freiwilligen Feuerwehren und Werkfeuerwehren des Landkreises Saarlouis in Überherrn wurden im Kulturhaus Überherrn sechs Feuerwehrmänner geehrt, die sich durch überdurchschnittliches und außergewöhnliches Engagement ausgezeichnet haben. Der Überherrner Wehrführer Hans-Jürgen Speicher und Kreisbrandinspekteur Dr. Martin Hell, Lebach, erhielten das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold. Mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber wurden Wehrführer Hans Kartes, Lebach, Löschmeister Andreas Meuren, Schwalbach, Oberbrandmeister Hans Josef Speicher, Wadgassen, und Oberbrandmeister Toni Weber, Lebach, ausgezeichnet.

Seit 25 Jahren ist Hans-Jürgen Speicher in verantwortlicher Position in der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Überherrn tätig. Vom Atemschutzgerätewart über die Löschbezirksführung bis hin Wehrführer bemühte er sich nicht nur darum, „seine“ Gemeindefeuerwehr auszubauen, sondern war auf grenzüberschreitende Zusammenarbeit und Freundschaft der Wehren bedacht. Deutsch-französische Feuerwehrübungen, das hat Speicher mit auf den Weg gebracht.

Dr. Martin Hell hat in seiner Zeit als Wehrführer der Stadt Lebach die Ausbildung und Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehr Lebach stark verbessert. Seit acht Jahren ist er Kreisbrandinspekteur und hat in dieser Zeit sich bei Änderungen gesetzlicher Reglungen im Brandschutz, der Technischen Hilfe und des Katastrophenschutzes stark eingebracht, für deren transparente Information im Landkreis und deren Umsetzung in die Praxis eingesetzt. Auf seine Initiative hin wurde im Dezember 2004 der Kreisfeuerwehrverband Saarlouis e. V. gegründet, dem er seitdem als Vorsitzender vorsteht. Sein großes Engagement im Bereich der Informations- und Weiterbildung fördert die Ausbildungsbereitschaft in den Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Saarlouis und wirkt sich äußerst positiv auf die Jugendarbeit aus.

Hans Kartes ist seit 1982 in verantwortlicher Stellung bei der Freiwilligen Feuerwehr Lebach. Da er vor der saarländischen Gebietsreform von 1974 Feuerwehrmitglied war, und der Löschbezirk Thalexweiler zum damaligen Landkreis Ottweiler gehörte, pflegte er stets die Verbindungen zu den Landkreisen Neunkirchen und St. Wendel. Die jährliche landkreisübergreifende Übung ist sein Verdienst.

Der Schwalbacher Oberlöschmeister Andreas Meuren trägt maßgeblich dazu bei, dass der Landkreis Saarlouis eine funktionierende Kreiseinsatzzentrale hat. Meuren, seit neun Jahren stellvertretender Kreisfunkwart, kümmert sich nicht nur mit um die Ausbildung der Sprechfunker, sondern ist stets vor Ort, wenn es um die Überprüfung von Antennen und Alarmsysteme geht.

Fachmann in Sachen Atemschutz ist der Wadgasser Oberbrandmeister Hans Josef Speicher. Seit 38 Jahren ist er aktiver Feuerwehrmann, war zwölf Jahre stellvertretender Löschbezirksführer, führt seit 27 Jahren die Atemschutzwerkstatt und steht in Verantwortung als Ausbilder für die gesamte Feuerwehr der Gemeinde Wadgassen.

Oberbrandmeister Toni Weber führt den Löschbezirk Landsweiler der Stadt Lebach jetzt in der vierten Amtsperiode. Er zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus. Ein starker Löschbezirk ist sein Verdienst. Aus- und Fortbildung gehören zu seinen Stärken, wofür auch seine Dozententätigkeit an der Landesfeuerwehrschule spricht. An der Brandschutzbedarfsplanung der Stadt Lebach ist er federführend beteiligt und im Bereich Fahrzeugtechnik ist sein Einsatz vorbildlich. Er ist ein Fachmann, der tatkräftig zupackt, und auch weiß, wie Kosten bei Reparaturen und Anschaffungen eingespart werden können.

Detlef Köberling, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes, überreichte die hohen Auszeichnungen, zu denen Landesbrandinspekteur Bernd Becker, Kreisbrandinspekteur Dr. Martin Hell sowie der Erste Kreisbeigeordnete Oswald Kriebs und Bürgermeister Thomas Burg gratulierten.

Kreisfeuerwehrtag 2010 in Überherrn (09. August 2010)

Saarbrücker Zeitung Samstag, 07. August 2010

Löschroboter (04. August 2010)

Einsegnung Löschgruppenfahrzeug in Landsweiler (03. August 2010)

Serie der Saarbrücker Zeitung: Jugendfeuerwehren im Kreis (28. Juli 2010)

Integrierte Leitstelle (23. Juli 2010)

Unfallserie (22. Juli 2010)

Leistungsmarsch zum 15-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr Niedersaubach-Rümmelbach (14.Juli 2010)

Pflege der Kriegsgräber in Landsweiler durch Jugendfeuerwehr (07. Juli 2010)

Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr in Lebach (07. Juli 2010)

20 Gruppenurkunden mit den Leistungsspangen für alle Teilnehmer gab es bei der Siegerehrung. Foto: kü

Hitzestau entzündet Heuballen (Saarbrücker Zeitung - 05. Juli 2010)

Angela Merkel gegen Sparmaßnahmen bei Feuerwehr (1. Juni 2010)

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Bundeskanzlerin redete vor Delegierten des 28. Deutschen Feuerwehrtages

Berlin (ots) - Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat heute auf dem 28. Deutschen Feuerwehrtag in Leipzig ein klares Bekenntnis für das ehrenamtliche Engagement und die Bedeutung des flächendeckenden Brandschutzes abgelegt. Sie sprach sich dafür aus, diese Strukturen auch in der europäischen Diskussion beizubehalten: "Der Schutz der Menschen muss nah am Menschen geschehen. Dies ist erfolgreich, und dafür werde ich in Brüssel kämpfen", erteilte sie den EU-Bestrebungen zur Zentralisierung von Rettungskräften eine klare Absage. Merkel erklärte, es müsse daran gearbeitet werden, in anderen Ländern Präventionssysteme aufzubauen. Für die basisnahe Lösung war auch DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. Er stellte dabei die guten Erfahrungen heraus: "Deutschland ist dafür ein Paradebeispiel."

In der Diskussion um Sparmaßnahmen betonte Merkel die Bedeutung der Feuerwehren: "Beim Brandschutz müssen wir alles daran setzen, dass uns keine Strukturen wegbrechen!", erklärte die Bundeskanzlerin unter dem Applaus der mehr als 250 Delegierten und Gäste des Deutschen Feuerwehrverbandes.

 

 

 

Lager eines Supermarktes brennt aus (26.April 2010)

Kunden und Mitarbeiter müssen fluchtartig das Gebäude in Limbach verlassen

 

Schmelz. Mit rund 700 000 Sachschaden rechnet die Polizei nach einem Großbrand in einem Supermarkt in Schmelz-Limbach. Personen kamen nicht zu Schaden, obwohl 25 Kunden und 13 Mitarbeiter im Gebäude waren, als am Samstag gegen 14 Uhr das Feuer im Kühl- und Lagertrakt ausbrach. Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpften die Flammen in dreieinhalb Stunden nieder. Dank Feuerschutztür und -mauer brannte nur das Lager aus. Der Kundenbereich erlitt durch Rauch und Löschwasser aber erheblichen Schaden. Die Kriminalpolizeiinspektion kann die Ermittlungen erst heute aufnehmen, nachdem das Gebäude abgekühlt und gelüftet ist. Bisher geht sie von einem elektrisch-technischen Defekt aus.  Kni

Zwei Menschen bei Gasexplosion schwer verletzt (24. April 2010)

Zwei Verletzte und hohen Sachschaden gab es gestern bei einer Gasexplosion in Hüttersdorf. Foto: Rolf Ruppenthal

Inhabereines Hüttersdorfer Gasgeschäftes wird im Lebacher Krankenhaus behandelt – Anwohner evakuiert

Bei einer Gasexplosion in Hüttersdorf ist gestern Mittag ein Mann schwer und eine Frau leicht verletzt worden. Es entstand hoher Sachschaden. Zur genauen Ursache der Explosion konnte die Polizei noch nichts sagen.

Von SZ-Redakteurin Dörte Grabbert

Hüttersdorf. Gestern, kurz vor Mittag, ist das Unglück geschehen: Ein lauter Knall schreckte die Anwohner der Berliner Straße in Hüttersdorf auf, im Haus Nummer 56 flogen die  Schaufensterscheiben heraus. Eine gewaltige Gasexplosion erschütterte die Straße. Der hinter dem Haus befindliche Anbau samt Balkon stürzte ein. Wie genau es in dem Gasgeschäft zur Detonation kam, war nach Angaben von Polizeihauptkommissar Wolfgang Barbian, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Lebach, am Abend noch unklar. Die Kripo Saarbrücken übernahm die Ermittlungen. Und der Einzige, der vielleicht weiß, was geschehen ist, liegt im Lebacher Krankenhaus. Dabei handelt es sich um den Firmeninhaber, der bei der Explosion schwer verletzt wurde. „Lebensgefahr besteht jedoch nicht“, versicherte Barbian. Eine weitere Verletzte meldete sich am Nachmittag. Die Frau war in einNachbarhaus leicht verletzt worden und begab sich in ein Saarlouiser Krankenhaus.

Um keine weiteren Menschen in Gefahr zu bringen, wurden die Anwohner aus den umliegenden vier Häusern evakuiert, berichtete Barbian weiter. Denn auch bei der Räumung bestehe Explosionsgefahr. Wann sie in ihre Häuser zurückkehren können, sei noch nicht sicher. „Wir müssen die Häuser noch genau in Augenschein nehmen und gucken, ob sie Risse haben“, erläuterte Barbian. Das Haus des Firmeninhabers wird wohl vorerst nicht bewohnbar sein. Genaueres kläre derzeit ein Statiker. Im ersten Geschoss über dem Geschäft lebt der Inhaber mit seiner Frau. Im zweiten Obergeschoss der Sohn mit seiner Frau. Um die Evakuierten kümmert sich derzeit das Ordnungsamt der Gemeinde.

Im Einsatz waren bis zum Abend Feuerwehrleute aus Schmelz, Dillingen, Saarlouis, Lebach und das Technische Hilfswerk. Auch der Gefahrstoffzug (ABC-Zug) des Landkreises Saarlouis rückte an, da auch Gas als Gefahrenstoff gilt.

Randaliererin per Drehleiter abgeholt (01.März 2010)

Erst Notarzt konnte 37-jährige Lebacherin ruhigstellen

Lebach. Eine Lebacherin ist am Samstagabend so außer Rand und Band geraten, dass sie nur noch medizinisch ruhiggestellt über eine Drehleiter aus dem Fenster des Wohnhauses abtransportiert werden konnte. Die 37-Jährige hatte im dritten Obergeschoss eines Mehrparteienhauses mit einigen Personen gestritten, randaliert und diese mit einem Messer bedroht, berichtete die Polizei. Als die um 21.40 Uhr gerufenen Beamten eintrafen, floh sie in eine leere Nachbarwohnung. Dabei schlug sie die  Tür dermaßen heftig zu, dass diese aus der Verankerung riss und der Frau gegen den Kopf fiel, die sich leicht verletzte. Sie flüchtete zu einem offenen Dachfenster, wurde von einem Beamten zurückgezogen und laut Polizei nach Gegenwehr „fixiert“. Ein Notarzt stellte die immer noch schreiende Frau ruhig. In dem Zustand war die Frau wegen der Räumlichkeiten nicht anders in ein Krankenhaus zu bringen, als sie per Feuerwehr mit Drehleiter abzutransportieren.  Red

 

Furie Xynthia stürmt durch Kreis (01. März 2010)

Einmal mehr konnte der Landkreis ein Unwetter halbwegs glimpflich abwettern. Unzählige Bäume stürzten durch Orkanböen um. Die Einsatzkräfte waren nonstop unterwegs, Verletzte gab es jedoch nur zwei.

 

Von SZ-Redakteur Harald Knitter

Mehr als 700 Notrufe im Landkreis nach Orkanböen – Nur zwei Leichtverletzte

Kreis Saarlouis. Leer gefegt hat Xynthia die Straßen im Landkreis gestern mit ihren Orkanböen. Wer nicht raus musste, blieb in seinen vier Wänden. Cafés in Saarlouis schlossen früher, weil keine Kundschaft unterwegs war. Wer draußen dem Sturm trotzte, hatte Arbeit. Mehr als 700 Notrufe gingen in den stürmischsten zweieinhalb Stunden bei der Polizei im Landkreis ein, bilanzierte Bernd Stöhr vom Polizeibezirk Saarlouis, meistens wegen umgestürzter Bäume und abgebrochener Äste, die Häuser bedrohten oder Straßen blockierten. „Viele Meldungen konnten wir direkt an Feuerwehr, THW

und kommunale Bauhöfe weiterleiten“, sagte Stöhr. Für die Wehren blieb kaum Zeit, Einsätze zu zählen. „In allen 13 Kommunen des Landkreises waren alle Löschbezirke draußen“, sagte Kreisbrandinspekteur Martin Hell. „Es begann mit einem ersten Alarm um 9.38 Uhr, erst links der Saar, dann ist der Sturm auf die rechte Seite gegangen und sorgte flächendeckend für Schäden –

aber meist für keine schweren Schäden.“

 

Den einzigen Unfall, bei dem Menschen verletzt wurden, verzeichnete die Lebacher Polizei. Auf der Fahrt von Hoxberg nach Zollstock fuhr ein Auto in einen Baum, der vor ihm auf die Straße gestürzt war. Die Insassen erlitten nur leichte Verletzungen, der Sachschaden erreichte aber 10 000 Euro, meldete der Dienstgruppenleiter Christian Schmitt.

 

Blechschaden auf A 8

 

Aber auch auf der Autobahn 8 kam es zu Blechschaden, als eine Böe ein Fahrzeug auf Höhe von Nalbach in die Leitplanke drückte. Ein Auto blieb zwischen Piesbach und Michelbach liegen, weil vor und hinter ihm Bäume auf die Straße gefallen waren. Streckensperrungen gab es auch zwischen Saarlouis und Überherrn, Hoxberg und Saarwellingen, Saarwellingen und Hülzweiler, Gresaubach

und Steinbach, Grube Nordschacht und Reisbach sowie in der Schmelzer Ortsdurchfahrt von Lebach kommend.

 

Das Technische Hilfswerk war gestern mit allen vier Standorten im Kreis, Saarlouis, Dillingen, Saarwellingen und Lebach im Einsatz, berichtete der Koordinator Fridolin Wolf. Die Saarlouiser THWler rückten bis nach Völklingen aus, wo sie bis in den Abend auf der Hermann-Röchling-Höhe mit einem Baum kämpften, der auf ein Hausdach gefallen war und eine Stromleitung mitgerissen hatte, sodass die Straße von der Versorgung getrennt war. Solche Stromausfälle wurden auch in vielen Orten im Kreis Saarlouis gemeldet, vor allem aus Schwalbach und Saarwellingen.

 

Stabile Mitgliederzahlen in allen Abteilungen

Die Delegierten des Kreisfeuerwehrverbandes Saarlouis waren zahlreich erschienen. Foto: SZ

Kreisfeuerwehrverband Saarlouis zog positives Resümee – Weitere Aktionen in diesem Jahr geplant

Der Kreisfeuerwehrverband Saarlouis blickte bei seiner Delegiertenversammlung auf ein interessantes Jahr zurück. 2009 kam besonders das Fahrsicherheitstraining an, das auch in diesem Jahr wieder angeboten werden soll.

Saarlouis/Hüttersdorf. Zur fünften Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Saarlouis hatte der erste Vorsitzende, Martin Hell, nach Schmelz-Hüttersdorf in die Kulturhalle eingeladen. Neben den 63 anwesenden Delegierten aus den einzelnen Feuerwehren des Landkreises waren auch der erste Kreisbeigeordnete Oswald Kriebs, der Bürgermeister der Gemeinde Schmelz, Armin Emanuel, sowie der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes, Detlef Köberling, anwesend. Rechenschaftsberichte des vorigen Jahres und Zukunftsperspektiven waren Themen. Martin Hell berichtete über die Arbeit des Verbandes im zurückliegenden Jahr. Eine besondere Aktion, die bei den Feuerwehren großen Anklang fand, waren das Fahrsicherheitstraining. Hier konnte der sichere Umgang mit den eigenen Einsatzfahrzeugen trainiert werden. 2009 fand erstmals auch eine Zusammenkunft aller Altersabteilungen statt, was sehr gut angenommen wurde. Ein weiteres Novum: Das Freundschaftstreffen mit der Feuerwehr Bochnia aus Polen. Der Kreisverband überlegt derzeit, diese Freundschaft in eine offizielle Partnerschaft umzuwandeln. Auch die Abnahmen des Feuerwehr-Leistungsabzeichens hatten 2009 eine Premiere. Zum ersten Mal im Kreis Saarlouis legten drei Gruppen das neue saarländische Leistungsabzeichen in Gold ab. Positiv auch der Blick auf die Mitgliederzahlen, die sich kaum verändert haben. Derzeit sind im Kreis Saarlouis 2150 Feuerwehrangehörige aktiv, 143 davon sind weiblich. Die Jugendfeuerwehr kann auf 705 Mitglieder blicken, 113 davon sind Mädchen. 651 Mitglieder gehören der Altersabteilung an. Zusammen mit den 35 Musikern kommt man so auf eine gesamte Zahl von 3506 Mitgliedern.

Zum Abschluss gab Hell einen Ausblick auf Zukünftiges. Neben der Durchführung von weiteren Übungen zur Fahrsicherheit ist auch die Anschaffung von Dummys für den Ausbildungsbetrieb geplant. Im August findet in Überherrn der Kreisfeuerwehrtag statt. Die Umstellung auf Digitalfunk sei immer noch in Planung, die Umsetzung werde sicher noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Das Gleiche gelte für die Errichtung der Integrierten Leitstelle. Hier sei die Politik gefragt, die Interessen der saarländischen Feuerwehrangehörigen nicht aus dem Auge zu verlieren.  Red

 

 

Stellvertretender Kreisbrandinspekteur verabschiedet – Nachfolger berufen (30. Dezember 2009)

Landrätin Monika Bachmann hat Bernd Paul als Nachfolger von Rainer Mege (v.l.) zum stellvertretenden Kreisbrandinspekteur berufen. Rechts Dr. Martin Hell. Foto: Feuerwehr

Kreis Saarlouis (pdl) Landrätin Monika Bachmann hat den langjährigen stellvertretenden Kreisbrandinspekteur Rainer Mege in den Ruhestand verabschiedet. Die Vollendung des 60. Lebensjahres nahm Mege zum Anlass, aus dem aktiven Feuerwehrdienst auszuscheiden.

In einer Feierstunde im Alten Rathaus in Saarwellingen dankte Landrätin Monika Bachmann Rainer Mege für den über 40-jährigen Einsatz in der Freiwilligen Feuerwehr. Sehr früh habe er Führungsaufgaben übernommen: 1975 als Löschbezirksführer in Schaffhausen und seit Dezember 1997 vertrete er den jeweiligen Kreisbrandinspekteur. Fünfzehn Jahre lang bemühte sich Mege als Leiter des Ausschusses Technik der Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Saarlouis um die bestmögliche Ausstattung der Wehren. Zudem stand er der Freiwilligen Feuerwehr Wadgassen nach neun Jahren stellvertretender Wehrführung von September 1992 bis jetzt als Wehrführer vor. Neben den feuerwehrtechnischen Aufgaben pflegte Rainer Mege die Kameradschaft und zählt zu den Gründern bzw. Mitbegründern der Feuerwehrfreundschaft mit Besseges in Südfrankreich und Hohenweiler in Mittelfranken. Landrätin Monika Bachmann lobte Mege als Feuerwehrmann, der immer zur Stelle war, wenn Hilfe gebraucht wurde. Meges Ehefrau Heide überreichte sie einen Blumenstrauß als Dankeschön dafür, dass sie ihren Mann bei dieser wertvollen Ehrenamtsarbeit immer unterstützt habe.

Zum Nachfolger von Mege hat Landrätin Monika Bachmann Bernd Paul zum stellvertretenden Kreisbrandinspekteur berufen. Mit dem Schwarzenholzer Bernd Paul stehe Kreisbrandinspekteur Dr. Martin Hell ein ebenfalls sehr tüchtiger und erfahrener Feuerwehrmann zur Seite, sagte die Landrätin. Dem 45-jährigen Wehrführer der Gemeinde Saarwelligen gratulierte Saarwellingens Bürgermeister Michael Philippi ganz herzlich zu der Berufung zum stellvertretenden Kreisbrandinspekteur, wünschte ihm viel Glück und Erfolg.

Quelle: Pressedienst des Landkreises Saarlouis

Trainingsziel erreicht: Kinder gerettet (27. Oktober 2009)

Zum Glück nur eine Übung: Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten

Jahreshauptübung der Feuerwehr Lebach am Nicolay-Hof in Dörsdorf

Die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Lebach stand in Dörsdorf unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“. Angenommen wurde der Brand eines Bauernhofes.

Dörsdorf. Vor einigen Tagen fand am Nicolay-Hof in Dörsdorf die Jahreshauptübung der Lebacher Feuerwehr statt. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ hatten die Feuerwehrleute ein schwieriges Szenario zu bewältigen: Anwohner melden eine starke Rauchentwicklung im Strohlager und im Garagenbereich des Hofes. Dort befinden sich zu diesem Zeitpunkt Kinder einer Schulklasse, die dort ihren Wandertag verbringt. Eine große Herausforderung also mit mehreren Schwierigkeiten: Eine unbestimmte Anzahl an Kindern, schnell und intensiv brennendes Stroh sowie die Tatsache, dass der Aussiedlerhof keinen Hydrantenanschluss bietet. Zunächst erfolgte die Alarmierung der Löschbezirke Dörsdorf, Steinbach und Thalexweiler von der Alarmzentrale Saarlouis aus. Nach dem Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge erkannten die Männer schnell, dass mehr Hilfe gebraucht wird - die Löschbezirke Aschbach, Gresaubach und Niedersaubach wurden umgehend nachalarmiert, ebenso der Löschbezirk Lebach, dessen Atemschutzgeräte als erforderlich angesehen wurden. Zusätzlich wurde das DRK benachrichtigt und mit der Aufgabe betraut, einen Verbandsplatz herzurichten und die Erstversorgung zu übernehmen. Bei der weiteren Lageerkundung wurde dann noch eine Person in der Gerätehalle entdeckt, die beim Versuch, eine Leuchtstoffröhre auszutauschen, mit der Leiter verunglückt war und in vier Metern Höhe unter der Hallendecke hing. Daraufhin wurde auch der Löschbezirk Landsweiler mit seinem Höhensicherungssatz alarmiert. Die vielfältigen Aufgabenbereiche wurden aufgeteilt und abgearbeitet. Bürgermeister Arno Schmidt, Kreisbrandinspekteur Martin Hell und Stadtwehrführer Hans Kartes beobachteten den organisierten Ablauf und bestätigten den Feuerwehrleuten in der auf die Übung folgenden Zusammenkunft, eine hervorragende Arbeit abgeliefert zu haben. Hans Kartes erläuterte die wichtigsten Themen und Vorkommnisse des abgelaufenen Jahres, danach ging Hell in seinen Ausführungen zusätzlich auf die Dauerthemen Digitalfunk und Rettungsleitstelle ein. Gemeinsam mit den beiden Feuerwehrchefs beförderte Bürgermeister Arno Schmidt anschließend insgesamt 16 Feuerwehrleute. Zusätzlich wurden 17 von ihnen für langjährige Tätigkeit geehrt.

 

Saarbrücker Zeitung, Dienstag 27. Oktober 2009 Andreas Engel

 

 

 

Gemeinsam waren sie stark (16. Oktober 2009)

Gottlob nür eine Übung: Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten bergen einen verletzten Schüler aus der brennenden Scheune.

Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Lebach erfolgreich absolviert

 

Am vergangenen Samstag fand am Nicolay-Hof in Dörsdorf die diesjährige Jahreshauptübung der Lebacher Feuerwehr statt. Unter dem Motto “Gemeinsam sind wir stark” hatten die Feuerwehrleute ein schwieriges Szenario zu bewältigen: Anwohner melden eine starke Rauchentwicklung im Strohlager und im Garagenbereich des Hofes. Dort befinden sich zu diesem Zeitpunkt Kinder einer Schulklasse, die dort ihren Wandertag verbringt. Eine große Herausforderung also mit mehreren Schwierigkeiten: Eine unbestimmte Anzahl an Kindern, schnell und intensiv brennendes Stroh sowie die Tatsache, dass der Aussiedlerhof keinen Hydrantenanschluss bietet.


Zunächst erfolgte die Alarmierung der Löschbezirke Dörsdorf, Steinbach und Thalexweiler von der Alarmzentrale Saarlouis aus. Nach dem Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge erkannten die Männer schnell, dass Hilfe gebraucht wird - die Löschbezirke Aschbach, Gresaubach und Niedersaubach wurden umgehend nachalarmiert, ebenso der Löschbezirk Lebach, dessen Atemschutzgeräte als erforderlich angesehen wurden. Zusätzlich wurde das DRK benachrichtigt und mit der Aufgabe betraut, einen Verbandsplatz herzurichten und die Erstversorgung zu übernehmen.


Bei der weiteren Lageerkundung wurde dann noch eine Person in der Gerätehalle entdeckt, die beim Versuch, eine Leuchtstoffröhre auszutauschen, mit der Leiter verunglückt war und in vier Metern Höhe unter der Hallendecke hing. Daraufhin wurde auch der Löschbezirk Landsweiler mit seinem Höhensicherungssatz alarmiert. Die vielfältigen Aufgabenbereiche wurden aufgeteilt und abgearbeitet. Bürgermeister Arno Schmidt, Kreisbrandinspekteur
Dr. Martin Hell und Stadtwehrführer Hans Kartes beobachteten den organisierten Ablauf und bestätigten den Feuerwehrleuten in der auf die Übung folgenden Zusammenkunft, eine hervorragende Arbeit abgeliefert zu haben.


Hans Kartes erläuterte die wichtigsten Themen und Vorkommnisse des abgelaufenen Jahres, danach ging Dr. Hell in seinen Ausführungen zusätzlich auf die Dauerthemen Digitalfunk und Rettungsleitstelle ein. Gemeinsam mit den beiden Feuerwehrchefs beförderte Bürgermeister Arno Schmidt anschließend insgesamt 16 Feuerwehrleute. Zusätzlich wurden 17 von ihnen für langjährige Tätigkeit geehrt.

 

 

"Lebacher Anzeiger", Neues aus dem Rathaus, 16. Oktober 2009.

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Kommentar von Bürgermeister Arno Schmidt

Arno Schmidt, Bürgermeister der Stadt Lebach

 

Liebe Leserin, lieber Leser

340 aktive Feuerwehrleute sorgen derzeit in Lebach und seinen Stadtteilen dafür, dass im Ernstfall professionelle Hilfe geleistet wird. Zusätzlich freuen wir uns über 105 Nachwuchskräfte in der Jugendfeuerwehr sowie immerhin noch 125 Mitglieder der Alterswehr, die ihre Erfahrungen gerne an die jüngere Generation weitergeben und auch sonst im organisatorischen Bereich der Feuerwehr alles andere als inaktiv sind.

Immer aufs Neue beeindruckt mich bei diesen Jahreshauptübungen der reibungslose und organisierte Ablauf der verschiedensten Maßnahmen. Die Befehlskette steht, jeder kennt seinen Platz und sein Aufgabengebiet. Jeder ist für die Erfüllung der ihm zugewiesenen Aufgaben bestens geeignet. Das erfordert eine gründliche und umfassende Ausbildung, ständiges Üben sowie regelmäßiges Warten von Gerät und Material. Das alles natürlich ehrenamtlich.


Das Motto der diesjährigen Übung - Gemeinsam sind wir stark - halte ich vor diesem Hintergrund für mehr als treffend. Respekt und Anerkennung allen Beteiligten für diese beeindruckende Demonstration.

Ihr
Arno Schmidt

 

 

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Mehr als nur „Stiche und Knoten“ (14. Oktober 2009)

Guido Weber, Beauftragter der Jugendfeuerwehren der Stadt Lebach erklärt den Mitgliedern der Stadtjugendfeuerwehren die Aufgaben. Foto:np

Lebacher Jugendfeuerwehr gewinnt den diesjährigen Leistungsmarsch

Lebach. Zu einem gemeinsamen Leistungsmarsch traten die Jugendfeuerwehren der Stadt Lebach an. Der mittlerweile 32. Leistungsmarsch ist eine Art Stadtmeisterschaft unter den Jugendfeuerwehren, bei dem sich die Kinder und Jugendlichen mehreren Aufgaben stellen müssen. Zu  gewinnen gab es wie in jedem Jahr einen Wanderpokal, den im letzten Jahr Steinbach mit nach Hause nehmen konnte. Neben dem Spiel ohne Grenzen, bei dem die Spiele sich nicht nur auf feuerwehrtechnische Übungen beziehen, ist der Leistungsmarsch die zweite Veranstaltung im Jahr, bei der die Kinder ihr Können bei eher feuerwehrspezifischen Aufgaben unter Beweis stellen können.

Anwesend waren sechs Gruppen, die sich aus neun Kindern pro Gruppe zusammensetzten. Diese wurden unterschiedlich aufgeteilt und mussten zu verschiedenen Zeitpunkten an den Start gehen. Mit dabei waren Lebach, Landsweiler,  Dörsdorf, Steinbach und zwei gemischte Gruppen, die sich aus Mitgliedern der Jugendfeuerwehren aus Landsweiler und Gresaubach sowie Thalexweiler und Niedersaubach zusammensetzten.

Die meisten Gruppen fingen mit einer Übung an, die sich „Leinesackwerfen“ nennt. Dabei mussten die Nachwuchskräfte eine Leine, die sich in einem Sack befand, in ein Ziel treffen, das auf den Boden aufgemalt war. Je älter die Kinder waren, umso mehr mussten sie vom Ziel entfernt stehen. Von acht bis 16 Jahren war alles vertreten. Danach wurde ein Marsch in Richtung Hoxberg unternommen, auf dessen Weg sich alle anderen Übungen befanden. So gab es beispielweise eine Angriffsübung, bei der ein Feuer gelöscht werden musste und eine Schnelligkeitsübung, bei der die Kinder sich im Auswerfen von Feuerwehrschläuchen miteinander messen mussten. Bei der Übung „Stiche und Knoten“ ging es darum, acht Feuerwehrknoten zu binden. Ferner folgte noch ein sogenanntes Zielwandspritzen, bei dem mit einem Wasserstrahl durch ein Loch auf einer Wand getroffen werden musste. Die Gewinner wurden dabei durch Punkte ermittelt, die bei den einzelnen Spielen erlangt werden konnten. Erster wurde die Gruppe Lebach, die zum letzten Mal den Titel vor zwei Jahren gewonnen hatte, mit 444,5 Punkten, der zweite Platz gelang gleich zwei Gruppen, Steinbach und der Gruppe aus Thalexweiler und Niedersaubach mit 374,5 Punkten. Knapp Dritter wurde die Gruppe aus Landsweiler mit 373 Punkten.

Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde auch die Wahl des Stadtjugendgruppensprechers vollzogen, der alle zwei  Jahre neu gewählt wird. Der diesjährige Jugendgruppensprecher ist der 16-jährige Julian Schmidt aus Landsweiler, zu seinem Stellvertreter wurde Timo Perius (15) aus Thalexweiler gewählt.

np

 

WOCHENSPIEGEL LEBACH/SCHMELZ, Lokal und Regional, Mittwoch 14. Oktober 2009

 

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Lob für den Nachwuchs (23. September 2009)

Zum Gruppenbild versammelten sich die Jugendwehren der Stadt Lebach nach ihrem Leistungswettkampf am Samstag.

Junge Feuerwehrleute zeigen in Lebach ihr Können

Lebach. Die Sieger der 32. Feuerwehrtechnischen Meisterschaften, oder anders gesagt, des Feuerwehrleistungsmarsches der Jugendwehren, kommen aus Lebach. Lars Meißer von den Lebach er Nachwuchskräften nahm aus der Hand von Wehrführer Hansi Kartes, Bürgermeister Arno Schmidt und Jugendleiter Guido Weber Pokal und Urkunde entgegen. Die jungen Lebacher Feuerwehrleute setzten sich am Samstag gegen die Jugendwehren aus Steinbach, Thalexweiler/Niedersaubach, Dörsdorf, Gresaubach/Landsweiler und Landsweiler durch. Auf den zweiten Platz der Stadtmeisterschaften kamen gleich zwei Teams: Steinbach und Thalexweiler-Niedersaubach. Bürgermeister Arno Schmidt lobte Leistungen und Engagement aller Teams ebenso wie Wehrführer Hansi Kartes.

In fünf feuerwehrtechnischen Disziplinen hatten die 60 Junglöscher anzutreten. Die so genannten Angriffsübung mit den mächtigen 3-C-Rohren und ordnungsgemäßem Anschluss und Verlegen, das Leinenzielwerfen, Schnelligkeitsübung (acht Schläuche in kürzester Zeit auslegen), Zielwandspritzen und das Fertigen fachgerechter Knoten lauteten die Aufgaben.

„Bei solch einem Feuerwehrnachwuchs ist es uns in Lebach nicht bange“, bilanzierte Schmidt. In zehn Löschbezirken sind im Lebacher Stadtgebiet 110 Jugendliche in den Jugendwehren engagiert. eng

Saarbrücker Zeitung, Mittwoch 23. September 2009


Öffnet internen Link im aktuellen FensterJugendfeuerwehren der Stadt Lebach

 

Am 25. September 2009 veröffentlichte die Saarbrücker Zeitung folgende Korrekturmeldung zum obigen Bericht:

Luca Müller nahm Pokal entgegen
In unserer Ausgabe vom 23. September berichteten wir irrtümlich, dass Lars Meißer im Namen der jungen Lebacher Feuerwehrleute Urkunde und Pokal für den Sieg in den 32. feuerwehrtechnischen Meisterschaften, oder anders gesagt, im Feuerwehrleistungsmarsch der Jugendwehren entgegengenommen hat. Urkunde und Pokal entgegengenommen hat Luca Müller.  red

 

 

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Feuerwehr-Nachwuchs übt den Ernstfall und spielt Olympia (22. Juli 2009)

Gokart-Fahren gehörte auch zum Programm des Festes der Lebacher Jugendwehr. Foto: Andreas Engel

Mehr als 100 Mädchen und Jungen beteiligten sich an den Aktionen zum Jubiläum der Jugendfeuerwehr in Lebach

Ein viertel Jahrhundert lang gibt es nun in Lebach schon eine schlagkräftige Jugendwehr. Grund genug für ein zweitägiges Festprogramm, zu dem junge Feuerwehrkollegen aus dem gesamten Landkreis kamen.

Lebach. Mit einem zweitägigen Festprogramm mit vielen Informationen, Unterhaltung und Wettkämpfen, die an den Rettungsalltag der Feuerwehren angelehnt sind, feierten am Wochenende die Lebacher das 25-jährige Bestehen ihrer Jugendwehr. Dazu waren alle Jugendwehren aus dem Landkreis Saarlouis eingeladen, berichten Löschbezirksführer Gerhard Sauer und Harald Winter von der Feuerwehrseelsorge. Mehr als 100 beteiligte Mädchen und Jungen stellten sich so anspruchsvollen und unterhaltsamen Spielen wie Gokart-Geschicklichkeitsfahren, Reifen stapeln, Funkübungen oder gar die Versuche, mit einem Spreizgerät, das im Ernstfall Autodächer und Türen aufhebelt, mit Wasser gefüllte Becher von einem Ort zum andern zu bugsieren.

 

Der Sonntag begann mit einer Messe. Zudem gab es einen Umzug durch die Stadt zum Festplatz in der Dillinger Straße. Alle Kinder der Stadt waren eingeladen, sich an der Spiele-Olympiade zu beteiligen. Auch Innenminister Klaus Meiser ließ es sich nicht nehmen, der Lebacher Feuerwehr für 25 Jahre Jugendwehr zu gratulieren. Er betonte in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit der guten Ausbildung für den Feuerwehrnachwuchs. eng

 

Saarbrücker Zeitung, Mittwoch 22. Juli 2009

Öffnet internen Link im aktuellen FensterLöschbezirk Lebach

 

 

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Turmbrand als Übungsszenario (21. Juli 2009)

Feuerwehren aus drei Landkreisen waren an der Großübung am Freitag in Thalexweiler beteiligt. Foto: Andreas Engel

Feuerwehr simulierte den Ernstfall an Thalexweiler Kirche

 

Thalexweiler. Der Kirchturm der Pfarrkirche St. Albanus steht in hellen Flammen, Rauch tritt aus dem Glockenturm. Auch das benachbarte Pfarrhaus ist betroffen; mehrere Personen sind vermisst, es handelt sich vermutlich um Arbeiter, die zurzeit mit Renovierungsarbeiten an der Kirche beschäftigt ist. So lautete die Übungsdurchsage und das Katastrophenszenario, mit dem die Freiwilligen Feuerwehren aus Thalexweiler, Eppelborn, Sotzweiler, Hasborn und Kräfte aus Lebach zum angenommenen Unglücksort gerufen wurden. Insgesamt waren rund 100 Feuerwehrleute an der Übung in Thalexweiler beteiligt. Als zusätzliche Aufgabe hatten sich die Verantwortlichen ausgedacht, dass Löschwasser aus der nahen Theel heran geschafft werden musste. Die Einrichtung der Wasserversorgung stellte das größte Problem dar. Allerdings nicht für die beteiligten Feuerwehrleute; vielmehr hatten die Autofahrer auf der viel befahrenen Schaumbergstraße so ihre Probleme mit dem Schlauch, der quer über der Fahrbahn lag und mit hölzernen Rampen geschützt war. Es bildeten sich zeitweise längere Staus. eng

Saarbrücker Zeitung, Dienstag 21. Juli 2009

 

 

 

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Spiel ohne Grenzen nach Feuerwehr-Manier (01. Juli 2009)

Fantasievolle Spiele standen im Mittelpunkt. Foto: Engel

 

Floriansjünger luden am Samstag nach Gresaubach ein

Zum siebten Mal veranstalteten die Jugendfeuerwehren der Stadt Lebach ein Spiel für Kinder und Jugendliche. Gefragt waren Geschicklichkeit, feuerwehrtechnisches Können und sportliches Engagement.

Gresaubach.  Ein Armaturenpuzzle, bei dem aus den unterschiedlichsten Anschlüssen eine vorgegebene Konstellation nachgebaut werden sollte; ein Seilspiel, bei dem ein Seil durch mehrere Hosenbeine und Hemdsärmel gezogen werden musste; oder gar das Einlochen eines Balles durch ein Rohr in verschiedene Eimer – das waren nur drei von zehn fantasievollen Geschicklichkeits- und Denkspielen, die die Nachwuchs-Feuerwehrleute aus Lebach zu bewältigen hatten.

 

Jährliche Veranstaltung

 

Zum siebten Mal in Folge veranstalteten die Jugendwehren der Stadt Lebach, zehn an der Zahl, ihr „Spiel ohne Grenzen“ unter der Federführung von Stadtjugendwart Guido Weber. Der Spielenachmittag sei eine von zwei festen Veranstaltungen der Jugendwehren in Lebach, die jährlich veranstaltete werden, sagte Weber.

 

Sportliche Fitness verlangt

 

Während das „Spiel ohne Grenzen“, wie der Name schon andeutet, eher spielerisch über die Bühne geht – diesmal übrigens wegen des Regens in der Gresaubacher Mehrzweckhalle – werden beim Leistungsmarsch feuerwehrtechnische Übungen und sportliche Fitness verlangt. So ging es am vergangenen Samstag in Gresaubach recht locker zu, und die rund 110 Kinder und Jugendlichen zwischen acht und 16 Jahren hatten vor allem Spaß an den witzigen Spielen. Jeder einzelne Feuerwehrbezirk war aufgerufen, sich ein Spiel auszudenken, den Schiedsrichter zu stellen und mittels Bewertungsbogen die Ergebnisse zu ermitteln. Weber: „Der Einfallsreichtum des Feuerwehrnachwuchses war schier grenzenlos.“

 

Saarbrücker Zeitung, Mittwoch 01. Juli 2009

Von SZ-Mitarbeiter Andreas Engel

 

 

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Bravo, Jugendflamme bestanden! (20. Mai 2009)

Der Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehr Aschbach ist bestens gerüstet. Foto; privat

21 Floriansjünger aus Aschbach legen erste Prüfung erfolgreich ab

 

Aschbach. Genau 21 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Aschbach stellten sich der Abnahme der Jugendflamme Stufe 1 der Deutschen Jugendfeuerwehr. Dabei mussten folgende Aufgaben gemeistert werden: Absetzten eines Notrufes, erklären des Verteilers, Handhabung eines Strahlrohres, Wasserdurchfluss der einzelnen Strahlrohre, Anfertigen von drei Knoten, Schlauch auswerfen und ankuppeln sowie erklären des Hydrantenschildes.

Alle gestellten Aufgaben wurden von den 21 Jugendfeuerwehrkameraden erfolgreich abgearbeitet. Am Florianstag wird den Teilnehmern der Jugendflamme in feierlichem Rahmen das Abzeichen der Jugendflamme Stufe 1 verliehen.

Die Jugendflamme ist ein Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens für Jugendfeuerwehrmitglieder und wird in drei Stufen unterteilt.

Das Abzeichen haben erworben: Alexander Altmeyer, Timo Streßer, Sven Paulus, Jannik Plutta, Alexander Fendel, Fabian Gutgesell, Pascal Johann, Johannes Kirsch, Marc Klein, Moritz Kremp, Jonas Berwian, Yannik Kremp, Marco Puntorieri, Luca Puntorieri, Benjamin Sander, Maurice Schmidt, Raphael Schön, Denis Stelle sowie Maximilian und Fabian Sträßer.

Die Jugendfeuerwehr hat das Ziel, Kinder und Jugendliche für den Einsatz der Feuerwehr vorzubereiten, so dass sie nach Erfüllung der rechtlichen Voraussetzungen bei entsprechendem Alter und Qualifikation im freiwilligen Feuerwehrdienst mit eingesetzt werden können. Zudem nimmt die Jugendfeuerwehr wichtige Aufgaben im Bereich der allgemeinen Jugendarbeit wahr, wo sie durch verschiedenste Freizeitmaßnahmen bei der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mitwirkt.

red./mk

 

WOCHENSPIEGEL LEBACH/SCHMELZ 20. Mai 2009

Öffnet internen Link im aktuellen FensterJugendfeuerwehr Aschbach

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25 Jahre Jugendfeuerwehr im Mittelpunkt des Florianstages (13. Mai 2009)

Für ihre langjährigen Verdienste in der Wehr wurden Feuerwehrleute ausgezeichnet. Foto: Thomas Seeber

Traditioneller Auftakt in Lebach mit Gottesdienst – 41 Beförderungen wurden ausgesprochen

Lebach. Der Florianstag der Lebacher Feuerwehr stand am Samstag ganz im Zeichen des Jubiläums zum 25-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr des Löschbezirkes. Nach der Messe in der Lebacher Pfarrkirche, die traditionell den Auftakt des Florianstages bildet, führten die 107 Mitglieder der Lebacher Jugendwehr auch den Marschzug an, in dem sich die Brandschützer zur Lebacher Feuerwache begaben. Dass eine so große Anzahl von Jugendlichen bereit ist, ihre Freizeit in die Vorbereitung auf den Dienst bei der Feuerwehr und damit einen Dienst an ihren Mitbürgern zu investieren, gibt den altgedienten Wehrmännern, aber auch dem Lebacher Bürgermeister Arno Schmidt Zuversicht, dass in den kommenden Jahren noch genügend Männer zur Stelle sind, wenn es darauf ankommt. Von den ersten zwölf Mitgliedern der Lebacher Jugendfeuerwehr, die vor 25 Jahren dem Aufruf folgten, sind heute noch vier, teilweise in leitenden Funktionen, in der Wehr aktiv. Neben der ersten feuerwehrtechnischen Ausbildung spielt bei der Jugendwehr das Gemeinschaftsgefühl eine wichtige Rolle, das bei Sport-, Freizeit- und Ferienaktivitäten gestärkt wird. Wohin der Einsatz der Jugendlichen einmal führen kann, zeigte der offizielle Teil des Florianstages, bei dem Bürgermeister Schmidt als Vorgesetzter der Lebacher Wehr nicht weniger als 41 Beförderungen aussprechen konnte. Insgesamt zählt die Lebacher Wehr 352 Aktive und 122 Mitglieder der Alterswehr. In der vergangenen Periode leisteten sie 1893 Arbeitsstunden, sie rückten zu 57 Bränden und 34 sonstigen Einsätzen, dabei retteten sie sechs Personen und bargen eine Person. Ein Feuerwehrmann verletzte sich im Einsatz. Aber auch 18 Fehlalarme gab es.  See  

AUF EINEN BLICK

Für ihr Engagement über viele Jahre ehrte die Feuerwehr Lebach von der Al- terswehr die Mitglieder, die schon 60 Jahre dabei sind:

Josef Perius, Egon Buchholz, Josef Thome, Franz Eckert, Leo Wernitz, Alwin Schütz und Reinhold Schedler.

Bei den Aktiven zeichnete sie unter anderem für 35 Jahre Dienst Werner Michaely, Franz-Josef Groß, Peter Schirra, Hieronymus Zimmer und auch Hans Graf aus.  see

 

Saarbrücker Zeitung; Lokalteil Dillingen; 13. Mai 2009

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