Gelbe Tonne ersetzt den Gelben Sack

Gefäßaustausch nur in begründeten Ausnahmefällen

 

Mit dem Jahreswechsel erfolgte auch in Lebach die Umstellung vom Gelben Sack auf die Gelbe Tonne. Eine Mammutaufgabe für das Entsorgungsunternehmen, schließlich mussten erst einmal 7500 Gelbe Tonnen im ganzen Stadtgebiet ausgeliefert werden. 6500 Tonnen mit einer Füllmenge von 120 Litern, 850 Tonnen à 240 Liter und 150 Container mit einem Fassungsvermögen von 1100 Litern wurden verteilt. Letztere gingen beispielsweise an größere Betriebe, das Krankenhaus, die Bundeswehr oder die Landesaufnahmestelle.
Schon bei Erstlieferung der Tonnen gab es Beschwerden, dass der Platz in der Tonne nie und nimmer ausreiche. „Eine 120 Liter-Tonne ist vorgesehen für einen Haushalt von bis zu vier Personen. Hierzu wurden Erfahrungswerte aus ganz Deutschland herangezogen. Pro Woche fallen durchschnittlich 15 Liter Leichtverpackungsmüll pro Person an“, erklären Arno Graf und Klaus Peter, die Geschäftsführer des Lebacher Abfallzweckverbandes. Dort, beim LAZ, rufen ebenso wie bei der Lebacher Stadtverwaltung immer wieder Bürgerinnen und Bürger an und bitten um eine größere Tonne. „Wir können die Anfragen nur weiterleiten“, erklärt Graf. „LAZ und Stadt sind ja weder für die Auslieferung der Tonnen noch für die Abfuhr verantwortlich. Wie bei den Gelben Säcken bestehen die vertraglichen Regelungen innerhalb des Dualen Systems, uns kommt lediglich eine Vermittlerrolle zu.“
Rund 1100 Wünschen zu einem Tonnenaustausch wurde laut dem Unternehmen Adam bereits stattgegebenen. So werden derzeit zahlreiche 120-Liter-Tonnen eingesammelt und gegen 240-Liter-Gefäße ausgetauscht. Dies geht aber nur in begründeten Ausnahmefällen.
Ansprechpartner für einen Antrag auf Gefäßtausch ist die Firma Adam, Tel. Tel. 06835 9551229, E-Mail leo.adam@t-online.de. Bei Rückfragen zur Abfuhr steht der Subunternehmer, die Firma Hero, unter Tel. 06872 9221125 oder office@hero-container.de zur Verfügung.