17.000 Euro für den Lebacher Wald

Umweltministerium unterstützt Stadt bei der Bekämpfung des Borkenkäfers

Sommerdürre und Borkenkäferbefall haben auch im letzten Jahr dem Wald im Saarland schwer zugesetzt. Dramatisch, aber keine Überraschung, ist die Entwicklung für die Fichte. Der Anteil der gesunden Bäume hat sich mehr als halbiert. Gleichzeitig weisen in diesem Jahr 45 Prozent der Fichten deutliche Schäden auf.  Bedingt durch die Extremwetterlagen in den Jahren 2018 und 2019 musste die Stadt Lebach - wie alle übrigen Waldbesitzer mit Nadelholz - verschiedene Fichtenbestände infolge von Borkenkäferbefall vorzeitig und ungeplant fällen.
Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz unterstützt betroffene Kommunen durch finanzielle Zuwendungen. So überreichte Umweltminister Reinhold Jost im Lebacher Rathaus einen Zuwendungsbescheid über rund 17.000 Euro an Bürgermeister Klauspeter Brill und Revierförster Winfried Fandel. Die Fördermittel sind zweckgebunden und dienen der finanziellen Unterstützung zur Bekämpfung von Schadorganismen wie beispielsweise dem Borkenkäfer. Es geht darum, Maßnahmen zu finanzieren, die die Verbreitung und Bruttauglichkeit des Schädlings eindämmen.
In der Stadt Lebach gibt es bereits verschiedene Initiativen, um den Wald mit standortgerechten und klimaresistenten Bäumen wieder aufzuforsten. „Zahlreiche Helfer sind dem Aufruf von Revierförster Winfried Fandel im Herbst gefolgt, dafür möchte ich mich auch an dieser Stelle noch einmal herzlich bei allen bedanken“, sagt der Lebacher Bürgermeister Klauspeter Brill. „Wir müssen alles tun, um unseren Wald, der Lebensraum für viele Tiere ist und für uns Menschen zudem einen großen Erholungsfaktor hat, zu unterstützen und zu erhalten.“