22.712 Stunden für Sicherheit und Hilfe

Feuerwehrleute der Stadt Lebach sind Ehrenamtler aus Überzeugung

Im abgelaufenen Jahr 2018 rückte die Feuerwehr der Stadt Lebach zu insgesamt 218 Einsätzen aus. Dabei konnten elf Personen aus lebensbedrohlichen Lagen gerettet werden. Diese Bilanz zog Wehrführer Hans Kartes bei der Jahresabschlussbesprechung im Gerätehaus in Thalexweiler. Stellvertretend für 616 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr nahmen an diesem Gespräch Führungskräfte aus allen Löschbezirken sowie der Lebacher Bürgermeister Klauspeter Brill teil.
 377 aktive Mitglieder aus den zehn Löschbezirken waren an den Einsätzen beteiligt. Damit die Einsätze reibungslos funktionieren, wird neben den allgemeinen Übungen viel Wert und Zeit in die Ausbildung gesteckt. Alleine im vergangenen Jahr wurden 109 Aus- und Weiterbildungen durchgeführt.
Rechnet man alle geleisteten Tätigkeiten (Einsätze, Übungen, Aus- und Weiterbildungen, Fachbereichsarbeit etc.) zusammen, so kommt die stolze Summe von 22.712 Stunden zustande.
Diese von freiwilligen Mitgliedern geleistete Arbeit entspricht zehn hauptberuflichen Stellen. Kartes dankte in diesem Zusammenhang den Kameradinnen und Kameraden, die ihre Freizeit für die Sicherheit der Bevölkerung opfern.
„Es ist beruhigend, eine solch leistungsstarke Truppe als Feuerwehr der Stadt Lebach zu haben. Ich danke jedem einzelnen Mitglied für seine Bereitschaft, dieses Ehrenamt anzunehmen und mit Überzeugung auszuüben. Unsere Feuerwehrmänner und –frauen sind freiwillig rund um die Uhr in Alarmbereitschaft – und das an 365 Tagen im Jahr“, erklärt der Lebacher Bürgermeister Klauspeter Brill. In der Freiwilligen Feuerwehr wird schon seit jeher „interkommunale Zusammenarbeit“ gelebt. Wenn Löschbezirke in den Nachbargemeinden - beispielsweise in Eppelborn oder Schmelz - Hilfe benötigen, dann sind auch unsere Feuerwehrleute zur Stelle. So kann auch die in Lebach stationierte Drehleiter bei Einsätzen in Teilen der Gemeinde Eppelborn angefordert und genutzt werden. Schließlich geht es in vielen Fällen um Menschenleben. Da dürfen Gebietsgrenzen keine Rolle spielen.“
Stabile Mitgliederzahlen weist auch der Bericht des Stadtjugendfeuerwehrbeauftragten Guido Weber aus. Aktuell sind 123 Mitglieder im Alter von acht bis 16 Jahren in der Jugendfeuerwehr, 25 davon sind Mädchen. Wer noch keine acht Jahre alt ist, sich aber schon für die Feuerwehr interessiert und mitmachen möchte, der ist in der Vorbereitungsgruppe - auch Kinder- oder Bambiniwehr - genannt, genau richtig. Lisa Schirra, die Leiterin der Vorbereitungsgruppe, berichtete, dass derzeit  17 Kinder ab 6 Jahren regelmäßig an den Gruppenstunden teilnehmen.  Kinder, die sich für die Arbeit der Feuerwehr interessieren, echte Kameradschaft erleben und gemeinsam viel Spaß haben wollen, sind bei der Vorbereitungsgruppe, der Kinderfeuerwehr, genau richtig. In Steinbach, Landsweiler und Aschbach finden regelmäßig Gruppenstunden statt.  Kinder – auch aus den umliegenden Stadtteilen – sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Nähere Interformationen erhalten Interessierte bei der Beauftragten für die Kinderfeuerwehr Lisa Schirra, lisa-schirra@t-online.de.
Insgesamt sechs Treffen veranstalteten die 99 Mitglieder der Alterswehr im vergangenen Jahr. Als Highlight nannte der Vorsitzende der Alterswehr die Maiwanderung in Dörsdorf.