Hallenbad wird vorerst noch nicht geöffnet

Einschränkungen und hoher
Aufwand wegen Hygienevorschriften

Der Städtische Bäderbetrieb hat sich dazu entschlossen, das Lebacher Hallenbad vorerst noch nicht zu öffnen. Aufgrund der derzeit immer noch geltenden Hygienevorschriften wäre ein Betrieb nur unter starken Einschränkungen und mit extrem hohem Aufwand möglich.
So müsste die Besuchszeit beispielsweise auf zwei Stunden beschränkt werden. Auch die maximal zulässige Anzahl der Badegäste (richtet sich nach der zur Verfügung stehenden Wasserfläche) hat den Betreiber zu dieser Entscheidung bewogen. Die Reglementierung der  begrenzten Plätze müsste idealerweise über ein Online-Ticket-System geregelt werden, damit jederzeit ersichtlich ist, ob noch Plätze frei sind. Für Gäste, die über keinen Internetzugang verfügen oder in den neuen Medien nicht geübt sind, wäre dies ein Nachteil. Außerdem müssten die Kontaktdaten der Badegäste in jedem Zeitfenster erfasst werden, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können.
Hinzu kommt, dass Umkleidekabinen und Fönplätze teilweise außer Betrieb genommen werden müssten und ein Duschraum nur von maximal zwei Personen gleichzeitig genutzt werden dürfte, bevor er komplett gereinigt und desinfiziert werden müsste.
Die Kontrolle und Durchführung aller Vorgaben wäre nur mit einem erhöhten Personalaufwand und teilweise mit Fremdfirmen zu stemmen. Schätzungsweise 40.000 Euro Zusatzkosten würden dadurch pro Monat entstehen.

Wegen der Corona-Pandemie musste das Bad Mitte März geschlossen werden. Der städtische Bäderbetrieb hat die Zeit genutzt, um die sonst in den Sommerferien fälligen Revisionsmaßnahmen durchzuführen. Sobald vertretbare Lockerungen bei den Hygienebestimmungen in Sicht sind, kann das Bad – mit einer Vorlaufzeit von ca. drei Wochen – wieder seinen Betrieb aufnehmen.