Wichtiger Schritt in Sachen Umwelt- und Gewässerschutz

Kanalsanierungsmaßnahme des VEL früher fertiggestellt als geplant

Nach rund einem Jahr Bauzeit ist die Kanalsanierungsmaßnahme in der Tholeyer Straße in abgeschlossen. Rund 2,5 Millionen Euro hat der Ver- und Entsorgungszweckverband Lebach (VEL) hier investiert.
„Die ursprünglich veranschlagte Bauzeit von 18 Monaten konnte auch deshalb unterschritten werden, weil wir mit dem Dittgen Bauunternehmen eine leistungsstarke Firmen aus der Region am Start hatten und parallel in drei Bauabschnitten gearbeitet wurde“, erklärt Arno Graf, Geschäftsführer des VEL.
Auf einer Strecke von 1036 Metern wurde der Abwasserkanal erneuert. Ein neues Regenüberlaufbauwerk von 68 Kubikmetern Fassungsvermögen befindet sich nun als Ersatz der beiden alten Regenüberläufe unmittelbar neben der Theel. Gerade bei Starkregenereignissen bestand die Gefahr, dass die vorhandenen Kanalrohre an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen. Die Kanäle waren alt und der Durchlass zu gering. Mit dieser millionenschweren Baumaßnahme hat der Ver- und Entsorgungszweckverband Lebach Abhilfe geschaffen und dafür gesorgt, dass sich kein Schmutz- und Abwasser auf den Wiesen und Flächen zurückstaut und so in die Theel gelangt. So wird nachhaltig auch die Wasserqualität in der Theel verbessert. Denn über die neuen Anschlüsse und die wesentlich größeren Kanäle wird das Schmutzwasser künftig direkt zur Kläranlage in der Heeresstraße geführt. Auch das komplette Schmutz- und Regenwasser vom Schützenberg und der Straße „Im Weiherchen“ wird nun über den neuen Kanal entsorgt. „Dies ist ein wichtiger Schritt in Sachen Umwelt- und Gewässerschutz“, erklärt Bürgermeister und VEL-Verbandsvorsteher Klauspeter Brill. „Eine Baustelle führt immer zu Einschränkungen und Behinderungen, aber die waren recht gering, weil hervorragend gearbeitet wurde.“
Bei einem gemeinsamen Termin mit den am Bau beteiligten Firmen, dem EVS und dem LUA (Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz) erfolgte jüngst die reibungslose Abnahme der Baumaßnahme.