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Rund um die Uhr in Einsatz

Räumdienst des VEL jährlich vor großen Herausforderungen

Jedem Autofahrer ist derzeit das Bild wohlbekannt, doch nicht jeder sieht sie gern: Die Streufahrzeuge mit ihren großen Räumschildern vorn und dem Salzstreuer hinten. Sie sorgen mit unermüdlichem Einsatz dafür, dass bei Schnee, Reifglätte oder Glatteis unsere Straßen sicher bleiben und wir unbeschadet an unserem Ziel ankommen.

Die Zuständigkeit des Streu- und Räumdienstes ist dabei genauso zweigeteilt wie die sonstige Bewirtschaftung der Straßen. Autobahnen, Bundes- und Landstraßen werden grundsätzlich vom Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) geräumt und gestreut, die übrigen Straßen obliegen der eigenen Verantwortung der Stadt. Seit vielen Jahren nimmt in Lebach der Bau- und Betriebshof des Ver- und Entsorgungszweckverbandes Lebach (VEL) diese Aufgabe wahr. 

Der Winterstreu- und Räumdienst macht in der Saison (1. November bis 31. März) schon eine Menge an Arbeit aus. In der Saison sind im 2-Schicht-Wechsel jeweils 8 Arbeiter plus der Leiter oder sein Stellvertreter in Rufbereitschaft. Sagt der Wetterdienst glatte Straßen voraus, gefriert es oder setzt Schneefall ein, so aktiviert der Leiter die Rufbereitschaft, dann geht es mit insgesamt drei großen Streu- und Räumfahrzeugen sowie einem Klein-LKW und zwei Traktoren los.

Das geht natürlich nicht überall gleichzeitig. Geräumt und gestreut wird nach einem festgelegten Plan, der drei Prioritätenstufen vorgibt. Am wichtigsten sind dabei natürlich zunächst die am stärksten befahrenen Straßen sowie gefährliche Steigungs- und Gefällestrecken. Danach kommen dann die Zufahrten zu Schulen, Kitas und öffentlichen Einrichtungen, erst dann werden die kleineren Nebenstraßen berücksichtigt.  In vier Streubezirken sollten die wichtigsten Straßen bis spätestens sieben Uhr morgens frei sein, damit der Berufsverkehr möglichst unbehindert rollen kann.

Doch auch dann ist der Dienst noch nicht beendet. Schneit es den Tag über weiter, so sind nach der Prioritätenliste die entsprechenden Routen immer wieder abzufahren. Zusätzlich kommen dann auch Handstreuungen hinzu, wenn Plätze oder kleinere Sträßchen für Streufahrzeuge nicht erreichbar sind, beispielsweise Friedhofswege etc. 

Ein besonderes Anliegen ist den Mitarbeitern des Bau- und Betriebshofes derzeit der Appell an die Autofahrer, ihre Fahrzeuge insbesondere bei winterlichen Verkehrsverhältnissen so zu parken, dass ein Durchkommen und ein effektives Räumen gewährleistet werden kann. Immer wieder machen weit in die Fahrbahn reichende geparkte Fahrzeuge das Durchkommen mit dem überbreiten Räumfahrzeug schwierig bis unmöglich.  Zudem bitten sie um Verständnis dafür, dass es nicht immer vermeidbar ist, dass beim Räumen bereits freie Gehwege wieder durch die Fahrzeuge zugeschoben werden.

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