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150.000 Euro für Dorfentwicklung

Zuwendungsbescheid für
LEADER-Region SaarMitte⁸

Seit 2019 erhalten die LEADER-Regionen Finanzmittel aus der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (kurz: GAK), um über das Regionalbudget Kleinstprojekte der Dorfentwicklung in ihrer Region umzusetzen. Die neue LEADER-Region SaarMitte⁸ erstreckt sich über die Kommunen Dillingen, Nalbach, Schmelz, Lebach, Saarwellingen, Eppelborn, Illingen und Heusweiler sowie die zwei Landkreise Saarlouis und Neunkirchen und den Regionalverband Saarbrücken. Sie erhält nun erstmals eine Förderung in Höhe von 150.000 Euro. Am 22. Juni 2023 übergab Umweltministerin Petra Berg dafür den Zuwendungsbescheid an Regionalmanagerin Michaela Berg und an Bürgermeister Peter Lehnert.

Lehnert fungiert neben seiner Rolle als Bürgermeister der Gemeinde Nalbach auch als 1. Vorsitzender der LEADER-LAG SaarMitte⁸: „Der Zusammenschluss der acht Kommunen aus zwei Landkreisen und dem Regionalverband Saarbrücken zur neuen Region SaarMitte⁸ war schon eine kleine Sensation und ein wichtiger Lückenschluss in der Förderlandschaft des Saarlandes! Jetzt vom Start weg können wir nach einem ersten Projektaufruf schon mit 21 eingegangenen Anträgen in die Umsetzung des Regionalbudgets starten. Da kommt der Zuwendungsbescheid mit insgesamt 150.000 Euro zur rechten Zeit: man sieht bürgerschaftliches Engagement zahlt sich aus. Vielen Dank!“

Umweltministerin Petra Berg: „Um Dörfer in ländlichen Gemeinden unmittelbar zu stärken, können bereits kleine Impulse eine erkennbar große Wirkung zeigen. Das Regionalbudget bietet flexible, unkomplizierte und bürgernahe Förderung, die Dorf- und Regionalentwicklung vorantreiben soll. Ein großer Dank gilt hierbei insbesondere der Regionalmanagerin, die sich neben ihren Aufgaben hinsichtlich der LEADER-Förderung auch um die Abwicklung des GAK-Regionalbudgets kümmert. Dieser umfangreiche Einsatz bedarf eines enormen Engagements und ist richtungsweisend für den Erfolg der Förderung.“

Seit 2023 hat das Saarland erstmals die Chance, in Ergänzung zur Dorfentwicklungsförderung, mit fünf LEADER-Regionen nahezu flächendeckend zur Strukturentwicklung im ländlichen Raum beizutragen. Die als Vereine organisierten Regionen können dabei nach dem Bottom-Up-Prinzip selbst entscheiden, wie sie das Geld für innovative Projekte mit regionalem Mehrwert in ihrer Region einsetzen, soweit es in die selbst aufgestellte lokale Entwicklungsstrategie – kurz: LES – passt.

Da die GAK-Regionalbudget-Mittel jahresbezogen zur Verfügung stehen, muss und wird es dort schnell losgehen. Der Projektaufruf ist bereits erfolgt, Marketing und Beratung in den Gemeinden und Dörfern durch das neue Regionalmanagement laufen, die ersten umgesetzten Kleinprojekte werden noch dieses Jahr sichtbar. Gefördert werden können vielfältige kleinere Projekte, zur Infrastrukturverbesserung, Ortsbild-Aufwertung oder touristischen Entwicklung, bis maximal 20.000 Euro Gesamtkosten. Die Kosten setzen sich aus der Förderung (80 Prozent / maximal 16.000 Euro) und einem Eigenanteil der Projektträger (20 Prozent / maximal 4.000 Euro) zusammen.

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