„Wer A sagt, muss auch schbach sagen“ – so lautete der Slogan, den Jonas Schmidt und Simon Müller 2024 auf T-Shirts gedruckt und an der Aschbacher Kirmes für einen guten Zweck verkauft haben. Im Jahr zuvor hatten sie bereits leuchtend gelbe Aufkleber in Umlauf gebracht, die nahezu in aller Herren Länder auf ihren Heimatort aufmerksam machen.
2025 boten die beiden dann gemeinsam mit ihrem Team Wollmützen und Baseball-Caps mit der Aufschrift „Made in Aschbach“ an. Auch die gingen weg „wie warme Semmel“ und wurden rege gekauft. „Eine coole Idee zu haben, ist eine Sache“, erklären Simon und Jonas, „aber wenn die Leute nicht so positiv verrückt wären und unsere Sachen kaufen würden, könnten wir nicht so viel spenden.“ Der Erlös der jährlichen Aktion fließt immer komplett zurück in den Ort.
So konnten im vergangenen Jahr zwei Transportwägelchen für den Friedhof angeschafft werden, in denen Erde, Blumen und weiteres Material zu den Gräbern transportiert werden können.
Im Beisein von Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill und Ortsvorsteher Josef Nickolai fand nun die Spendenübergabe der Mützen- und Kappenaktion statt. „Bei dem Verkauf kamen sensationelle 1300 Euro zusammen“, erklären die jungen Aschbacher. Das Geld werde gesplittet verteilt. Über 700 Euro durfte sich die Kita freuen. Ein Fußballtor und jede Menge neues Sandspielzeug wurden davon bereits angeschafft. Kita-Leiterin Yvonne Petri bedankte sich im Namen der Kinder und deren Eltern für die Unterstützung und auch Bürgermeister Klauspeter Brill und Ortsvorsteher Josef Nickolai lobten das Engagement der beiden Ideengeber sowie der ganzen Dorfgemeinschaft. Auf die Frage, welchen Marketing-Gag sich Jonas Schmidt und Simon Müller für 2026 ausgedacht haben, antworteten die beiden nur: „Das Geheimnis wird erst an der Aschbacher Kirmes gelüftet“. Die findet wie immer am zweiten Wochenende im September, in diesem Jahr vom 12. bis 14. September, statt.












