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Hallenbadsanierung

Kostenplanung und Fördermöglichkeiten konkretisieren sich

Der Lebacher Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung am 20. August 2026 einstimmig beschlossen, die Planungen zur Sanierung und Wiederinbetriebnahme des Hallenbades weiter voranzutreiben, also das Bad umfassend zu sanieren und wieder in Betrieb zu nehmen.

Nachdem das Bad infolge des Pfingsthochwassers erheblich beschädigt wurde und seitdem geschlossen ist, liegen inzwischen belastbare Erkenntnisse zum Umfang der erforderlichen Maßnahmen sowie eine detaillierte Kostenschätzung vor. Die derzeit veranschlagten Baukosten belaufen sich auf rund 11,09 Millionen Euro netto. Hinzu kommen Baunebenkosten sowie Kosten für die Projektsteuerung in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro. Damit ergibt sich aktuell ein Gesamtvolumen von rund 14,6 Millionen Euro netto.

Neben den massiven Hochwasserschäden an der technischen Infrastruktur haben die Untersuchungen der Bausubstanz und des Gebäudes weitere Sanierungsbedarfe aufgezeigt. Insbesondere bei der Gebäudetechnik, dem baulichen Zustand sowie den Anforderungen an einen zukunftsfähigen und sicheren Betrieb sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich, die bei einer reinen Schadensbeseitigung nicht berücksichtigt gewesen wären.

Die Kostenplanung wird stets aktualisiert und konkretisiert. Gleichzeitig sollen einzelne Maßnahmen nochmals hinsichtlich ihrer Erforderlichkeit, Wirtschaftlichkeit und möglicher Alternativen überprüft werden. Die städtischen Gremien betonen jedoch, dass diese Überprüfung nicht zu einer Verzögerung der Gesamtmaßnahme führen soll. Notwendige und unstrittige Planungen werden parallel weiterverfolgt.

 

Für die Beseitigung der Hochwasserschäden liegen bereits Förderzusagen in Höhe von insgesamt rund 4,125 Millionen Euro vor. Darüber hinaus bestehen weitere Fördermöglichkeiten. Anvisiert werden insbesondere Mittel aus dem LuKIFG-Schwimmbadsanierungsprogramm in einer Größenordnung von bis zu 5,28 Millionen Euro sowie eine weitere Bedarfszuweisung in Höhe von 2 Millionen Euro. Bei vollständiger Bewilligung aller vorgesehenen Fördermittel könnten sich die Zuschüsse auf insgesamt rund 11,4 Millionen Euro belaufen.

 

"Mit dem einstimmigen Grundsatzbeschluss des Stadtrates haben wir ein klares Signal für den Erhalt unseres Hallenbades gesetzt. Das Hallenbad ist ein wichtiger Bestandteil unserer Bildungs-, Vereins- und Freizeitlandschaft. Gleichzeitig tragen wir Verantwortung für einen wirtschaftlichen Umgang mit öffentlichen Mitteln. Deshalb prüfen wir einzelne Maßnahmen nochmals sorgfältig, ohne das Gesamtprojekt aus den Augen zu verlieren. Unser Ziel bleibt unverändert die Sanierung und Wiederinbetriebnahme des Hallenbades", betont der Lebacher Bürgermeister Klauspeter Brill. 

Als nächster Schritt ist ein gemeinsamer Ortstermin mit Vertretern der Fraktionen, dem Generalplaner sowie der LEG Kommunal vorgesehen. Dabei sollen noch offene Fragen zu einzelnen Maßnahmen erörtert und bewertet werden. Nach Abschluss der Überprüfung einzelner Maßnahmen wird sich der Stadtrat erneut mit dem Projekt befassen und über den konkreten Umfang der weiteren Sanierung beraten.

 

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