Anfang März hat der Entsorgungsverband Saar in der Saarbrücker Straße mit dem Bau des Hauptsammlers Lebach begonnen. Um den Bürgerinnen und Bürgern mehrfache Beeinträchtigungen durch verschiedene Einzelmaßnahmen zu ersparen, werden in gleichem Zuge durch den Ver- und Entsorgungszweckverband Lebach (VEL) auch die Hausanschlüsse verlegt. Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) ist mit Asphaltierungsarbeiten eingebunden, die Stadtwerke Lebach (SWL) wiederum verlegen neue Wasserleitungen. Auch die Stadt Lebach ist mit im Boot - sie erneuert einen Teil der vorhandenen Gehwege.
Insgesamt werden in das umfangreiche Projekt rund 3,4 Millionen Euro investiert. Der EVS stellte am 22. April den Bürgerinnen und Bürgern seine Maßnahme vor: Ein solch komplexes Projekt inmitten der Ortslage auf einer stark frequentierten Bundesstraße unter Aufrechterhaltung des Straßenverkehrs umzusetzen, erfordert von Planern und Bauunternehmen Höchstleistungen.
"Wir stehen in direktem Kontakt insbesondere zu den betroffenen Unternehmen und setzen alles daran, den Anlieger,- Zuliefer- und Kundenverkehr nicht mehr als unumgänglich zu beeinträchtigen", so EVS-Geschäftsführer Karl Heinz Ecker bei der Projektvorstellung.
Der neue Hauptsammler wird im Zusammenhang mit dem bereits 2005 in Betrieb genommenen Regenüberlaufbecken am Ortseingang von Landsweiler für eine erhebliche Entlastung des Mandelbaches sorgen, der im Innenstadtbereich von Lebach in die Theel mündet.
Der Bau des Abwasserkanals ist in drei Abschnitte unterteilt:
Bauabschnitt I umfasst den Bau des Hauptsammlers vom Kreisverkehrsplatz Scherer bis zur Ausfahrt Kaufland. Der Bauabschnitt II beginnt bei Ausfahrt Kaufland und verläuft links bis zur Einmündung Provinzialstraße. Dieser Abschnitt erfolgt in unterirdischem Vortrieb. Der Bauabschnitt III beginnt zeitgleich bei der Einmündung Provinzialstraße (L142) und verläuft links an der B269 in Richtung Landsweiler. Mit der Fertigstellung des Gesamtprojektes wird bis Februar 2010 gerechnet.
Der Lebacher Bürgermeister Arno Schmidt hob in seiner Ansprache die Notwendigkeit dieser Maßnahme hervor und bedankte sich bei den Anliegern für ihr Verständnis. Er appellierte an den LfS, dass die Zwischenlösung des provisorischen Kreisels an der Umgehungsstraße im Zuge dieser Maßnahme zu einer Dauereinrichtung gestaltet werden solle.












