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Feuerwehr einsatzbereit

Jahreshauptübung der Lebacher Wehr mit vollem Erfolg absolviert

„Wichtig ist das Gerät für den Einsatz. Noch wichtiger ist die Hand, die das Gerät bedient. Doch am wichtigsten ist der Geist, der diese Hand führt.“ Dieses Zitat des Ehrenpräsidenten der österreichischen Feuerwehr, Ladislaus Widder, war Motto der Jahreshauptübung der Lebacher Feuerwehr am vergangenen Samstag. Dieses Mal waren die Lebacher Fußgängerzone, die Marktstraße sowie die Pfarrgasse zur Übungszone erkoren worden.

Unter der Leitung und Moderation von Andreas Holzer und Michael Seifert waren an mehreren Stationen verteilt verschiedene Szenarien simuliert worden, die nacheinander abzuarbeiten waren. Zunächst sollte es um einen klassischen Sachverhalt gehen, den - so Seifert - jede Wehr beherrschen muss, nämlich die Rettung von Personen aus einem brennenden Haus im ersten Stock mittels Leiter und Atemschutzgerät. Dies war jedoch nicht möglich, weil der Hauseigentümer nicht wie vereinbart seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellen wollte.

Die zweite Übung bestand darin, eine kranke oder verletzte Person aus dem ersten Stock mittels einer Leiter zu bergen, was einwandfrei gelang. Die dritte Übung war dann schon etwas schwieriger, denn auf dem Parkplatz „unner der Breck“ war ein Auto umgestürzt und mit einem Dummy bestückt worden. Hier zeigten die Feuerwehrleute, wie sie bei der Rettung und Bergung einer eingeklemmten und verletzten Person Hand in Hand arbeiten. An der Kirchenmauer dann wurde die Höhenrettung einer verletzten Person demonstriert; etwas höher in der Marktstraße war dann ein Fahrzeugunfall mit auslaufender ätzender Flüssigkeit simuliert, so dass ABC-Schutzanzüge für die Einsatzkräfte vonnöten waren. Auch ein Kirchturmbrand wurde angenommen, so dass die große Leiter zum Einsatz kam, die den Turm in etwa 30 Metern Höhe mit ihrem Wasserstrahl problemlos erreichen konnte. 

Viele Lebacher Bürger verfolgten interessiert die Übung und konnten sich dadurch von der Leistungsfähigkeit der Lebacher Wehr überzeugen. Auch Landesbrandinspekteur Bernd Becker und Kreisbrandinspekteur Dr. Martin Hell verfolgten die Übung und äußerten sich anschließend in der Lebacher Stadthalle positiv über den Ablauf der Übung.

Bevor Beförderungen und Ehrungen der Feuerwehrleute ausgesprochen wurden, würdigten Wehrführer Hans Kartes, Landesbrandinspekteur Bernd Becker sowie Bürgermeister Arno Schmidt die langjährige ehrenamtliche Tätigkeit von Dr. Martin Hell, dessen Amtszeit als Kreisbrandinspekteur in Kürze auslaufen wird. Bevor er dieses Amt bekleidete, war er langjähriger Wehrführer in Lebach. Die Redner würdigten ihn als einen hervorragenden Fachmann, der seine Kraft stets kompetent und engagiert zum Wohle der Feuerwehr eingesetzt habe. Bürgermeister Schmidt überreichte ihm als Dank ein kleines Geschenk.

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