Im Jahr 1912 wurde der Beschluss gefasst, dass in Lebach eine zentrale Wasserversorgung eingerichtet werden sollte. Hintergrund waren nicht zuletzt immer wieder auftretende Gesundheitsprobleme durch den im Jahr 1858 gebohrten Jakobsbrunnen, der bis dahin die öffentliche Wasserversorgung gewährleistete. Im Frühjahr des Jahres 1913 wurde auf dem Wünschberg mit dem Bau eines Hochbehälters begonnen (er steht übrigens heute noch), gleichzeitig wurde in der Poststraße, wo heute die Gebäude der Telekom stehen, ein Maschinenhaus errichtet und eine entsprechende Rohrverbindung gebaut. Am 10. Dezember 1913 wurde das Wasserwerk in Betrieb genommen Die ersten Haushalte (damals zählte Lebach insgesamt 4.175 Einwohner in 638 Häusern) wurden im Frühjahr 1914 angeschlossen.
Im kommenden Jahr feiert das städtische Wasserwerk Lebach, das seit dem Jahr 2000 in die Stadtwerke Lebach ausgegliedert ist, also sein 100jähriges Bestehen. Hierzu plant die Stadt Lebach die Herausgabe einer Festschrift. Die städtischen Akten sind bereits ausgewertet, doch sind nur wenige Fotos vorhanden. Wer alte Fotos besitzt vom Maschinenhaus oder von den Hochbehältern, wer vielleicht noch über alte Zeitungsausschnitte zu diesem Thema verfügt, den bittet die Stadt Lebach darum, diese für die Festschrift zur Verfügung zu stellen.
Bitte senden Sie Ihre Fotos bzw. Dokumente an das Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Lebach, Am Markt 1, 66822 Lebach, oder per Mail an pr@lebach.de. Weitere Fragen unter 06881/59-246.











