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Zu Gast bei Freunden

Erstellt von tb |

Städte feiern das 30jährige Bestehen der Partnerschaft in Bitche

Die Partnerschaft zwischen den Städten Lebach und Bitche besteht nunmehr seit 30 Jahren. Dieses Jubiläum wurde am vergangenen Samstag in Bitche in feierlichem Rahmen begangen.

Die Lebacher Delegation war mit rund 180 Personen stark vertreten. Viele Akteurinnen und Akteure sowie Vereinsvertreter waren mitgereist, um der Feierlichkeit den gebührenden personellen Rahmen zu verleihen.

 

Eine gemeinsame Messe, musikalisch gestaltet von den Kirchenchören beider Städte, bildete den Auftakt der Jubiläumsfeier. Die darauf folgende Stadtführung endete im schönen Jardain pour la Paix - dem Friedensgarten -, wo man sich unter anderem mit einem Stück Quiche Lorraine und einem Glas Crémant stärken konnte. Hierbei überraschten die Gastgeber nicht nur mit kulinarischer Vielfalt, sondern auch mit originellen Ideen  wie  eigens engagierten Künstlern, die in phantasievollen Kostümen für Kurzweil sorgten.

 

Der offizielle Festakt fand dann nachmittags im Espace Cassin - der Bitcher Stadthalle - statt. Die beiden Bürgermeister ließen in ihren Festreden die Partnerschaft der vergangenen 30 Jahre Revue passieren. Der Maire de Bitche, Gérard Humbert, brachte in seiner Ansprache die Ideale zum Ausdruck, die vor 30 Jahren die beiden Städte zusammen schloss: “Unsere Partnerschaft soll ein Raum des Friedens und Brüderlichkeit bleiben. Es ist an uns, ihr einen Geist, ein Gewissen und einen starken politischen Willen zu geben, damit wir auch morgen noch in den Augen der Öffentlichkeit einem humanistischen Ideal gerecht werden, das den Vorrang und die Brüderlichkeit der Person als Lebensinhalt bestätigt. Das sind die Ideen, das sind die Ideale, die heute durch diesen Raum wehen beim 30. Geburtstag. Und für diese Idee wird Europa leben. Für diese Idee wird unsere Partnerschaft leben.”

Der Lebacher Bürgermeister Arno Schmidt hob die beiden anwesenden Initiatoren der Partnerschaft in seiner Rede besonders hervor: “Städte und Länder können keine Freunde werden, das können nur die Frauen und Männer, Jugendliche und Kinder, die darin leben. Für alles, was aus der Partnerschaft werden sollte, brauchte es die richtigen Menschen. Damit diese abstrakten Vorstellungen konkret werden konnten, haben zwei Männer die Verbindung maßgeblich auf den Weg gebracht: Ruthard Frisch auf Lebacher und Albert Lang auf Bitcher Seite.”  Besiegelt worden sei die Partnerschaft dann von den beiden Bürgermeistern Joseph Schaefer und Nikolaus Jung.

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