Die 11 Löschbezirke der Feuerwehr Stadt Lebach mussten 2012 zu 153 Einsätzen ausrücken. Dabei wurden mehr als 1768 Stunden geleistet und 5 Personen aus lebensbedrohlichen Lagen gerettet.
Damit die Abarbeitung der Einsätze reibungslos funktioniert, wird neben den allgemeinen Übungen der einzelnen Löschbezirke viel Wert und Zeit in die Ausbildung gesteckt. Wie Wehführer Hans Kartes berichtete, haben im vergangenen Jahr 76 Kameraden erfolgreich an Aus- und Weiterbildungen teilgenommen.
Zum Vorjahr verringerte sich die Anzahl aller Mitglieder von 614 auf 591. Der unerwartete Tod des ehemaligen Bürgermeisters Arno Schmidt ergriff die Kameraden der Feuerwehr sehr, was durch die große Teilnahme an der Beerdigung ausgedrückt wurde.
Neben dem Personal spielt auch das Arbeitsmaterial eine große Rolle. So erfolgte 2012 die europaweite Ausschreibung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges (HLF20/20). Bei dem zu beschaffende Fahrzeug handelt es sich um ein Bestandteil aus dem Beschaffungskonzept zur Doppelalarmierung bei Verkehrsunfällen innerhalb der Stadt Lebach.
Ebenfalls wurden im vergangenen Jahr die Gerätehäuser und Fahrzeuge mit digitalen Funkgeräten ausgestattet. Da sich das digitale Funknetz aktuell im erweiterten Probebetrieb befindet, wird die digitale Funktechnik ausschließlich bei Übungen und zur Durchführungen von Tests genutzt. Im Regelbetrieb findet die Kommunikation weiterhin über das bestehende analoge Funknetz statt. Während der Jahreshauptübung im vergangenen Jahr konnten sich die Zuschauer in der Lebacher Innenstadt ein Bild von der guten Zusammenarbeit der 11 Löschbezirke machen.
Erfreulich ist, dass 11 Jugendfeuerwehrangehörige in den aktiven Dienst übernommen wurden. Die Jugendfeuerwehr muss einen Rückgang von 11 Mitgliedern bei einem Gesamtbestand von 110 verzeichnen. Der Stadtjugendfeuerwehrbeauftragte Guido Weber teilt mit, dass mittlerweile bereits 8 Mädchen in die Jugendfeuerwehr aufgenommen worden seien.
Besonders für die älteren Jugendfeuerwehrmitglieder, die in naher Zukunft in die Aktive Wehr wechseln, war die Abnahme der Leistungsspange der deutschen Jugendfeuerwehr am 23.06.2012 in Saarwellingen sehr von Bedeutung. Hier stellten die 29 Mitglieder aus der Stadt Lebach mit dem Bestehen der Abnahme die Weichen für den Eintritt in die Abteilung der Aktiven.
Verabschiedet aus dem aktiven Dienst wurde Kreisbrandinspekteur Dr. Martin Hell, der in die Alterswehr gewechselt ist. Er wurde kürzlich anlässlich der Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes Saarlouis zu dessen Ehrenvorsitzenden ernannt.














