Die Bürgermeisterwahl am 26 Mai erbrachte ein deutliches Ergebnis zugunsten des Lebacher Bürgers Klauspeter Brill. Am vergangenen Mittwoch nun erhielt er aus den Händen des Ersten Beigeordneten Dr. Edwin Fries seine Ernennungsurkunde. Seit Donnerstag ist er also im Amt.
Im Rahmen einer Feierstunde in der Lebacher Stadthalle konnte Dr. Edwin Fries eine große Zahl eingeladener Besucherinnen und Besucher begrüßen, darunter auch viele Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. In seiner Ansprache führte er aus, dass der neue Bürgermeister sicherlich eine Stadt mit insbesondere finanziellen Problemen übernehme, aber auch eine Stadt, die in den vergangenen zehn Jahren eine saarlandweit beispiellose Entwicklung genommen habe. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Verdienste der ehemaligen Bürgermeister Nikolaus Jung und Arno Schmidt.
Dann kam es zum eigentlichen Höhepunkt des Abends - der Ernennung von Klauspeter Brill zum Bürgermeister. Dr. Edwin Fries verlas die Ernennungsurkunde, der zufolge der neue Bürgermeister bis zum 30. September 2019 im Amt sein wird. Im Anschluss daran legte dieser seinen Amtseid ab, der da lautet: „Ich schwöre, dass ich das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Verfassung des Saarlandes und die Gesetze beachten und befolgen, das mir übertragene Amt gerecht und unparteiisch verwalten und meine Amtspflichten gewissenhaft erfüllen werde, so wahr mir Gott helfe.“
Der frisch ernannte Bürgermeister nutzte die Gelegenheit, sich bei allen Wählerinnen und Wählern sowie bei seinen vielen Unterstützern zu bedanken. Er führte in seiner Rede aus, dass er in seiner Amtszeit ein besonderes Augenmerk darauf legen wolle, die Bevölkerung stärker als bisher in die Entscheidungsprozesse der Stadt mit einzubinden und bat ausdrücklich darum, ihn bei diesem Bestreben zu unterstützen.
Innenministerin Monika Bachmann ging auf diese Bitte ein und bot ihm die volle Unterstützung ihres Hauses an, nicht ohne Brill offiziell in der „kommunalen Familie“ als neues Mitglied willkommen zu heißen. Landrat Patrik Lauer nahm diese Thematik auf und skizzierte in seinem Grußwort auf amüsante Weise jene kommunale Familie. Für Lacher sorgte er, als er mit einem Augenzwinkern die Kommunalaufsicht des Innenministeriums dabei als „die böse Schwiegermutter“ dieser Familie bezeichnete. Der Saarwellinger Bürgermeister Michael Philippi überbrachte die Grüße des Saarländischen Städte- und Gemeindetages sowie der Kreisgruppe der Bürgermeister.










