Rund 200 Zuschauer - meist Asybewerber mit ihren Familien - haben auf Einladung der Stadt Lebach und des Lions-Club Lebach eine großartige integrative Vorstellung mit dem Pantomimen JOMI, dessen Sprache weltweit verstanden wird, erlebt.
„Diese Veranstaltung sollte der besseren Integration zwischen der Asylbewerber und der Lebacher Bevölkerung dienen“ sagte Bürgermeister Klauspeter Brill in seinem Grußwort- und dies ist mehr als gelungen- es war ein Stück Lebensfreude – ein wohltuend positives Zeichen in der heutigen Zeit der negativen Nachrichten über die Integration von Asylbewerbern.
Einen festlichen und schönen Rahmen bildeten die vielen großen Stoffplakate mit den aussagekräftigen Fotos von Winfried Götzinger, die den Pantomimen JOMI in seiner Vielseitigkeit würdigten.
Willkommen geheißen fühlten sich auch die vielen arabisch sprechenden Zuschauer durch die liebevoll gestalteten Ankündigungs-Plakate in arabischer Schrift von Gitta Götzinger und
durch die erst 18 jährige syrische Dolmetscherin Fatma, die alle in syrischer Sprache begrüßte.
Den furiosen Auftakt machte der syrische Musiker Jahar mit populären Melodien seines Heimatlandes, die von den Zuschauern begeistert mitgesungen wurden.
Dann wurde es still – als Kinder mit deutschen und arabischen Plakaten die Bühne betraten und JOMIs erste Nummer „Pantomime und Clown“ ankündigten. Mit glänzenden Augen erlebten Groß und Klein die Erlebnisse von JOMIs verschiedenen großartig dargestellten Charakteren – wie den „alten Schneider“, „Torwart“ und der“ Marionette“, die sich alle Fäden abreißt, um frei zu sein.
Kein Halten gab es bei der „Konzertprobe“, als JOMI im Zuschauerraum nach Mitspielern suchte, da wollten sehr viele gerne einmal auf die „Bretter, die die Welt bedeuten“.
Die musikalischen Zwischenspiele des Gitarristen Guido Allgeier wurden ebenso begeistert aufgenommen, wie die abschließende, ganz spontane gemeinsame Improvisation der beiden Musiker. Da hielt es die Kinder und manchen Erwachsenen nicht mehr auf den Stühlen und sie tanzten im Saal zur Musik.
„Wir sind stolz darauf, dass wir bei dieser großartigen Veranstaltung mitwirken durften“, sagte die Dolmetscherin Fatma, die gerne in Deutschland Medizin studieren möchte.














