Liebe Leserin,
lieber Leser
wie in der letzten Ausgabe schon angekündigt, will ich Ihnen nachfolgend einen kleinen Überblick über Maßnahmen und Tätigkeiten geben, die uns das kommende Jahr beschäftigen werden.
Wie bereits im Rückblick kurz geschildert, werden wir für die Stadtteile Eidenborn und Falscheid in das Antragsverfahren einsteigen, um dort schnelles Internet zu realisieren. Wenn dabei alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, könnten im günstigsten Fall die beiden Stadtteile bis Ende des kommenden Jahres mit schnellem Internet versorgt sein.
Die Decke der Großsporthalle Lebach wird uns wohl einige Monate beschäftigen. Sie muss erneuert werden, weil sie nach einer statischen Überprüfung als nicht mehr sicher eingestuft wurde. Schlecht für die Schulen und Vereine, die sie derzeit nicht nutzen können. Ich hoffe, dass wir schnell ein geeignetes Unternehmen finden und diese Misere beseitigen können. Ein kleiner Trost wird dabei die Tatsache sein, dass mit der neuen Hallendecke auch eine neue, bessere Beleuchtung installiert wird.
Nach einer einjährigen Pause wird im kommenden Jahr das Zentrumsmanagement weitergeführt. Mit einem neuen Partnerunternehmen aus dem Saarland hoffen wir neue Impulse für die Weiterentwicklung unserer Innenstadt zu erhalten. Ich bin dabei sehr zuversichtlich, dass wir gemeinsam mit Immobilienbesitzern und Gewerbetreibenden aus der Innenstadt brauchbare Ideen und Konzepte entwickeln können.
Wie geschildert, werden im kommenden Jahr die ersten Unternehmen im Gewerbegebiet „Auf Häpelt“ mit ihren Bauten beginnen. Ich bin schon sehr gespannt darauf, wie dieses Gebiet im Verlauf des Jahres sein Gesicht verändern wird.
Eine gute Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie eine gesteigerte Transparenz unseres Verwaltungshandelns ist mir seit jeher ein wichtiges Anliegen. Unsere ursprünglich gute Internetpräsenz ist zwischenzeitlich in die Jahre gekommen und wird im kommenden Jahr von Grund auf erneuert und modernisiert. Auch der Tatsache, dass die elektronische Kommunikation sich in den vergangenen Jahren mit den „Social Media“ komplett gewandelt hat, werden wir Rechnung tragen. Noch im Januar werden wir mit einer eigenen Facebook-Präsenz ans Netz gehen. Durch beide Maßnahmen können wir Sie besser, schneller und umfassender über all das informieren, was in der Stadt passiert oder passiert ist.
Die drei stationären Verkehrsüberwachungsanlagen können insgesamt als Erfolgsgeschichte gewertet werden. Die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen ist an allen drei Standorten drastisch zurück gegangen, was die Verkehrssicherheit dort natürlich deutlich erhöht hat. Auch die vielen positiven Rückmeldungen aus der Bevölkerung zeigen mir immer wieder, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind. Zum Anfang des kommenden Jahres wird eine vierte Anlage hinzu kommen, nämlich in der Ortsdurchfahrt des Stadtteils Knorscheid. Auch hier wird zum großen Teil unverantwortlich schnell gefahren, so dass eine erhöhte Gefährdung der Fußgänger besteht, die die Bundesstraße überqueren wollen. Die geplante Anlage sollte auch dort dafür sorgen, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu erhöhen.
Natürlich werden auch im kommenden Jahr wie gewohnt die Märkte, Feste und Feiern stattfinden, die ich an dieser Stelle nicht im Einzelnen aufzählen will. In seinem zweijährigen Turnus wird wieder der „Frühling im Gewerbepark“ veranstaltet, und zwar am 20. März. Das „Eibenfest“, das im vergangenen Jahr eigentlich als eine einmalige Veranstaltung im Zuge der Erneuerung der Zuwegung zu diesem Naturdenkmal gedacht war, werden wir wegen der großen Resonanz und auf vielfachen Wunsch hin erneut anbieten. Ähnlich verhält es sich beim Saarland-Staffeltriathlon der Kommunen. Im vergangenen Jahr durften wir diese Sportveranstaltung erstmals im Rahmen der Lebacher Grünen Woche austragen. Veranstalter, Organisatoren und die Sportlerinnen und Sportler waren von diesem Rahmen so begeistert, dass Sportminister Klaus Bouillon angeordnet hat, Lebach als ständigen Veranstaltungsort für den Triathlon beizubehalten.
Unser Landkreis Saarlouis wird im kommenden Jahr 200 Jahre alt. Dieses Jubiläum wird kreisweit gefeiert, was natürlich auch unsere Stadt mit einbezieht. Wir werden in diesem Reigen mehrere Veranstaltungen ausrichten, über die ich Sie zu gegebenem Zeitpunkt näher informieren werde.
Größere Baumaßnahmen kann ich angesichts der geringen Investitionssumme, die uns im Haushaltsplan zur Verfügung steht, für das kommende Jahr nicht vermelden, zumindest nichts Konkretes. Wir stehen in Verhandlungen mit mehreren Investoren bezüglich der noch nicht bebauten Grundstücke im Bahnhofsumfeld. Da sind sehr interessante Überlegungen dabei, die unserer Stadt gut zu Gesicht stünden. Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen zu gegebener Zeit darüber Positives berichten kann.
Die angesprochene schlechte finanzielle Situation unserer Stadt wird uns auch das gesamte kommende Jahr hindurch und weit darüber hinaus beschäftigen. Die so genannte Schuldenbremse macht uns sehr zu schaffen, und die Kommunalaufsichtsbehörde achtet bei Haushaltssanierungskommunen wie der unseren sehr genau darauf, dass wir die Sparvorgaben des Landes strikt einhalten. Das lässt uns kaum noch Raum für Investitionen und engt unseren Spielraum für freiwillige Ausgaben mehr und mehr ein. Damit einher geht auch eine weitere Verschlankung des Verwaltungsapparates; die Stellen ausscheidender Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden nicht mehr besetzt, um Personalkosten einzusparen. Mittlerweile sind wir dabei aber an einem Punkt angelangt, wo Personalabbau auch zwangsläufig dazu führen wird, dass Dienstleistungen nicht mehr im Umfang oder in dem zeitlichen Rahmen wie bisher angeboten werden können.
Eine der Möglichkeiten, unsere finanzielle Situation zu verbessern, waren und sind die erhofften Pachteinnahmen durch den Bau von Windkraftanlagen in der Stadt. Leider wird dies unter anderem durch naturschutzrechtliche Vorgaben immer wieder verzögert. Ich hoffe, dass im kommenden Jahr in einem ersten Schritt die Planungen für den Golocher Wald in Landsweiler so weit gebracht werden können, dass mit dem Bau der Anlagen begonnen werden kann und wir im Jahr 2017 mit ersten Einnahmen rechnen dürfen.
Soweit meine Ausführungen zum kommenden Jahr. Ich wünsche Ihnen allen auch im Namen meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit. Ich vertraue darauf, dass Sie uns auch weiterhin mit Ihrer konstruktiven Kritik und Ihren Anregungen begleiten und stehe Ihnen dafür wie gewohnt stets persönlich zur Verfügung.
Ihr
Klauspeter Brill














