Die Patenschaft mit dem Kommando Spezialkräfte Marine (KSM) in Eckernförde

Viele Städte und Gemeinden in der Bundesrepublik unterhalten Verbindungen zu Schiffen der Bundesmarine, die dann auch den Namen der Patenstadt tragen. Bei der Verbindung der Stadt Lebach zur Marine aber handelt es sich um eine „stehende“ Einheit, die in der Kaserne Nord an der Eckernförder Bucht beheimatet ist.

Bürgermeister Nikolaus Jung und Fregattenkapitän Günter Kleinert setzten am 30. Mai 1995 ihre Unterschriften unter die Patenschaftsurkunde, die die Stadt Lebach mit der damaligen Waffentauchergruppe Eckernförde verbinden sollte. Diesem Tag gingen Kontakte voraus, die durch die Lebacher Reservisten geknüpft worden waren. Es war die Zeit, in der viele Standorte in der Republik zur Disposition standen. Ein deutliches Zeichen, dass die Stadt Lebach über das eigene Bataillon hinaus uneingeschränkt zur Bundeswehr steht, wäre sicher nicht von Schaden. Der Eckernförder Kommandeur sah die Verbindung als deutliches Zeichen, dass seine Soldaten bei ihren brisanten internationalen Einsätzen auf den Rückhalt der Zivilbevölkerung vertrauen konnten. Also eine bedeutende Sache für beide Seiten.

Und in der Zukunft sollte sich zeigen, welchen Wert diese Patenschaft bekommen sollte. Bei etlichen Besuchen in Eckernförde konnten sich viele Lebacher einen Eindruck von der Ausbildung und der Auftragslage der Einheit verschaffen. Die Marinesoldaten ihrerseits verbanden ihre Besuche in Lebach fast immer mit Hilfeleistungen. So kommt z.B. der Verkauf an den Lebacher Weihnachtsmärkten immer caritativen Zwecken in Lebach zugute.

Im Jahre 2015 wurde die Waffentauchergruppe zum "Kommando Spezialkräfte Marine“ (KSM) umstrukturiert.

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