Atemschutzwerkstatt

Als 1980 eine neue Feuerwache für den Löschbezirk Lebach geplant wurde, plante man dort auch Räumlichkeiten für eine zentrale Atemschutzwerkstatt für die Stadt Lebach. So wurde in die Planung ein Werkstattraum und ein Kompressorraum einbezogen. 1982 nach Fertigstellung der neuen Wache wurde die Atemschutzwerkstatt für damalige Verhältnisse modern ausgestattet, neben einem Atemschutzprüfstand und einem Atemluftkompressor installiert man auch Reinigungsbecken, Desinfektionsanlage, einen Trockenschrank für die Atemschutzmasken und ein extra angepasstes Schranksystem für die erforderlichen Werkzeuge.

Verantwortlich für die Atemschutzwerkstatt und somit für alle Atemschutzgeräte der Stadt Lebach waren die Kameraden :

 

    * Werner Schmidt - Atemschutzgerätewart der Stadt

    * Stefan Jäckel - stellv. Atemschutzgerätewart der Stadt

1982 hatte die Feuerwehr Lebach ca. 20 Atemschutzgeräte im Einsatz und ca. 40 Masken die alle im Normaldruck betrieben wurden. Dies waren Geräte der Firma Dräger und Matter, sowie Masken der Firma Dräger und Auer.

 

Wie überall im Feuerwehrtechnischen Bereich so änderte sich gerade im Bereich des Atemschutzes bis in das heutige Jahr 2005 sehr viel. So stieg man z.B. vom Normaldruck auf Überdruck Geräte um, was für den Einsatz eine enorme Erleichterung für den Geräteträger mit sich bringt. Aber immer neuere Geräte und immer höhere Ansprüche an diese machten es notwendig das im Jahr 2005 auch ein neuer Prüfstand angeschafft werden musste. Ein neues Prüfkriterium war z.B. das ein Gerät nach dem Einsatz künstlich beatmet werden muss, diese Anforderungen allein konnte der alte Stand schon nicht mehr erfüllen so dass man sich auf die Suche nach einem neuen Gerät machte. Des weiteren werden immer höhere Anforderungen an die Geräteträger gestellt vor allem im Bereich der Ausbildung, das spiegelt dahingehend dar, das mittlerweile 3 Atemschutzgerätewarte jeden Samstag und nach Einsätzen ca. 4 Std. in der Werkstatt tätig sind. Von Seiten der Atemschutzgerätewarte wollte man einen Prüfstand der Funktionell und auch kostengünstig in der Unterhaltung ist. Zumal diese Prüfstände heute alle Computer unterstützt arbeiten. Man einigt sich sehr schnell auf ein gerät der Firma Laptec, weil dieser Stand auch ohne PC im Hansbereich bedient werden kann. Seit Januar 2005 befindet sich der neue Prüfstand nun im Betrieb.

 

Seit 1982 hat sich natürlich die Anzahl der Geräte und Masken erhöht, so ist die Werkstatt mittlerweile für 60 Atemschutzgeräte und 120 Masken zuständig, dies sind alle Geräte der verschiedensten Arten der Firma Dräger. Hierfür stehen folgende Kameraden Tag und Nacht bereit.

 

    * Atemschutzgerätewart der Stadt Lebach - Stefan Jäckel

    * stellv. Atemschutzgerätewart der Stadt Lebach - Andreas Holzer

    * Atemschutzgerätewart - Alexander Holz

 

Diese haben Lehrgänge auf der Landesfeuerwehrschule des Saarlandes, sowie Gerätewartlehrgänge bei der Firma Dräger in Lübeck absolviert.