Erstellung eines integrierten energetischen Quartierskonzeptes

Das Thema „grüner Mittelpunkt“ soll nun auch bei den Weiterentwicklungen der zentralen innerstädtischen Bereiche eine entsprechende Würdigung erfahren.

Aktuell steht mit der Neustrukturierung der Fußgängerzone „Am Markt“ die umfangreichste Maßnahme zur Weiterentwicklung der Innenstadt an. 

 

Neben den städtebaulichen Missständen hat sich vor allem der energetische Zustand der Immobilien im Fördergebiet als großes Problemfeld herauskristallisiert. Hier sind beispielsweise die teilweise noch vorhandenen Nachtspeicherheizungen zu nennen, welche zu deutlich erhöhten Nebenkosten führen und somit einen massiven Standortnachteil für den Innenstadtbereich darstellen. Auch das im Fördergebiet gelegene Rathaus ist von diesen ungünstigen Rahmenbedingungen betroffen. Die energetische Gesamtsituation des Gebäudekomplexes aus dem Jahr 1976 entspricht in keinster Weise den heutigen Ansprüchen.

Anknüpfend an die Ergebnisse der Mehrfachbeauftragung werden durch das energetische Quartierskonzept die energetischen Fragestellungen der Stadtenwicklung beleuchtet.

 

Durch die enge Verzahung der beiden Verfahren ist es möglich wichtige Synergieeffekte zu erzielen, sprich die Ergebnisse des Quartierskonzeptes können direkt in die Umgestaltung der Fußgängerzone einfließen. Sinnvolle Maßnahmen könnten kombiniert werden und somit kostengünstiger zur Umsetzung gelangen. Beispielsweise wäre es möglich, die Errichtung eines Nahwärmenetzes an die Tiefbauarbeiten der Fußgängerzone zu koppeln.

 

Ziel der Stadt Lebach ist es also die Innenstadt in ein funktionales Generationen-Quartier, unter Nutzung aller Möglichkeiten zur Energieeinsparung und Steigerung der Energieeffizienz, zu entwickeln. Somit könnte also der zentrale Ort Lebachs zum „grünen Mittelpunkt“ der Stadt werden.

 

Die Erstellung des Konzeptes wird sowohl durch das KFW Förderprogramm „Energetische Stadtsanierung (KFW 432)“, als auch durch Mittel aus dem "Europäischen Fonds für reionale Entwicklung " (EFRE) gefördert und mit Zuschüssen unterstützt.

 

 

Ansprechpartner

Steven Eichler

 

DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG
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