Helfer in der Not

Rettungshundestaffel Saar
trainiert in Lebach

Bis zu 100.000 Menschen werden pro Jahr in Deutschland als vermisst gemeldet! Oft sind es ältere Menschen und Kinder, die sich unter Umständen in einer lebensbedrohlichen Situation befinden, aus der sie ohne Hilfe keinen Ausweg finden. Dann kommen Rettungshunde zum Einsatz, die gemeinsam mit ihrem Hundeführer als eingespieltes Team arbeiten.
In Lebach trafen sich jüngst Mitglieder verschiedener Rettungshundestaffeln des Landesverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland zu einem Übungswochenende, das ganz im Zeichen der Personensuche stand. 52 Hundeführer nahmen mit 50 Hunden an der Übung teil und schlugen ihr Lager für drei Tage am Sportplatz in Dörsdorf auf. Eingeladen hatte die BRH Rettungshundestaffel Saar e.V., die ihren Sitz in Püttlingen hat. Auf dem Bundeswehrgelände in  Lebach-Steinbach arbeiteten und trainierten die Hundeführer mit ihren Hunden aus den unterschiedlichen Leistungskategorien. So übten sowohl Flächensuchhunde, als auch Personensuchhunde, sogenannte Mantrailler, den Ernstfall. Auch Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill konnte sich ein Bild davon machen, wie  nach einer vermissten Person gesucht wird. Er war erstaunt von den Anforderungen, die an einen Rettungshund und seinen Hundeführer gestellt werden. „Ich bin sehr beeindruckt von diesem Engagement. Es ist gut zu wissen, dass es die Rettungshundestaffel gibt und wie professionell hier gearbeitet wird. Und das, obwohl es eine komplett ehrenamtliche Tätigkeit ist und die Kosten für Hund, Mensch und das erforderliche Material bzw. die Gerätschaften von den Mitgliedern selbst getragen werden müssen.“