Trinkwasseruntersuchungen

Untersuchungsergebnisse für das Lebacher Trinkwasser

durch das Technologiezentrum Wasser (TZW) Karlsruhe

vom 13.08.2020

 

 

Wie aus den Untersuchungsergebnissen hervorgeht, ist das Trinkwasser am Ausgang Wasserwerk qualitativ ohne Färbung, Trübung und Geruch. Mit einer Härte von 2,63 mmol/L (14,7 dH) ist das Wasser in den Härtebereich  hart  einzuordnen. Der ph-Wert des Trinkwassers beträgt 7,60 pH-Einheiten. Wie den Werten für die pH-Wertabweichung vom Gleichgewicht und die Calcitlösekapazität entnommen werden kann, ist das Trinkwasser leicht calcitabscheidend (2mg/L). Die Anforderungen der TrinkwV an den pH-Wert werden somit eingehalten.

 

Das Trinkwasser ist frei von Eisen, Mangan, Ammonium, Aluminium und Cyanid.

 

Die Nitratkonzentration liegt mit einem Wert von 29,1 mg/L unterhalb des Grenzwertes der Trinkwasserverordnung von 50 mg/L.

 

Die untersuchte Trinkwasserprobe ist frei von Trihalogenmethanen (THM) und enthält aus der Gruppe der leichtflüchtigen Halogenwasserstoffen (LHKW) Spuren an Tetrachlorethen (0,16 µg/L). Ferner wurde cis-1,2-Dichlorethen in einer Konzentration von 0,98 µg/L nachgewiesen.

 

Aus der Gruppe der Pflanzenbehandlungs- und Schädlingsbekämpfungsmittel (PSM) und deren Metabolite ist Desethylatrazin (0,017 µg/L) in Spuren nachweisbar. Ferner wurde der nicht relevante Metabolit 2,6-Dichlorbenzamid (0,011µg/L) bestimmt.

 

Natürliche organische Wasserinhaltsstoffe liegen mit einer TOC-Konzentration von 0,34 mg/L in vergleichsweise geringen Mengen vor.

 

Das Trinkwasser ist frei von Enterokokken.

 

Insgesamt ist festzustellen, dass die untersuchten Trinkwasserproben aus der Trinkwasserversorgung der SWL den Anforderungen der aktuellen Trinkwasserverordnung entsprechen.

 

Für eventuelle Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter der Telefon-Nr. 06881/96167-0 zur Verfügung.

 

Die Geschäftsführung

August 2020