Der Lebacher Kaltensteinpfad – eine Traumschleife, die vom Deutschen Wanderinstitut 2008 erstmals als PREMIUM-Wanderweg ausgezeichnet wurde, ist 2020 erneut nachzertifiziert worden. Aufgrund von Optimierungen und Streckenverlegungen konnte die Bewertung von 68 auf jetzt 76 Erlebnispunkte ausgebaut werden. Damit ist der Kaltensteinpfad einer der höchstdotierten Wanderwege im Saarland.
„Der Weg erfüllt weiterhin die Kriterien des Deutschen Wandersiegels. Nach dem Bewertungsschlüssel werden nun 76 Erlebnispunkte ermittelt“, heißt es im Fazit des Deutschen Wanderinstituts. „Die deutliche Erhöhung der Erlebnispunktzahl ist vor allem auf die Veränderung der Wegeführung und auf weitere Verbesserungen des Notorientierungssystems und der Informationstafeln zurückzuführen“. Der Wanderweg sei insgesamt in gutem Zustand, das Mobiliar gepflegt. Die Markierung ist durchgängig sehr gut, heißt es in dem Bericht. Wegweiser sind an den richtigen Stellen und ausreichend vorhanden.
Der Weg wird in weiten Teilen auf Pfaden mit natürlichen Belägen geführt. Dieses Wegeformat in Verbindung mit der durchaus anspruchsvollen Führung durch die Hanglagen verlangt schon nach einer gewissen Kondition. Sehr schön ist auch der häufig wechselnde Eindruck verschiedener Waldformationen. Etliche kulturhistorisch oder naturkundlich interessante Stationen, wie eine historische Pferdetränke oder das Naturdenkmal Kaltenstein, ein keltisches Heiligtum, sind in die Wegeführung eingebunden. Eine tolle Panoramaaussicht rundet diesen gelungenen Wanderweg ab.

 

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Durch die Mitte des Saarlandes

Durch die Mitte des Saarlandes führt der Wanderweg im Wandergebiet „Lebach Süd“. Der Rundwanderweg hat eine Länge von 14 Kilometern, ist als „mittel“ eingestuft und ist in einer Wanderzeit von ca. 4 Stunden zu erleben. Der Weg startet im Mandelbachtal von Landsweiler (an der Saarbahn-Haltestelle Lebach-Süd oder dem Parkplatz an der Mehrzweckhalle „Zum Stangenwald“) und führt auf die Höhen von Spitzeich. Über alte Wege mit herrlichem Fernblick erreicht man den geografischen Mittelpunkt des Saarlandes in Falscheid. Durch den Hoxberger Wald geht es an Zollstock vorbei hinab ins Theeltal zur Saarbahnhaltestelle Lebach-Jabach oder zum Bahnhof Lebach. Die Saarbahn bringt die Wanderer zu ihrem Startpunkt in Landsweiler zurück.  Oder sie gehen zurück über Eidenborn nach Landsweiler. Dann beträgt die Gesamt-Fußstrecke 16,5 Kilometer.
Fünf Infotafeln greifen – entsprechend ihres Standortes – verschiedene kulturhistorische Themen auf. Wie beispielsweise die weiten Fußwege der frühen Bergleute oder die Wege durch die alte Wasserscheide zwischen Gohlocher Wald und Hoxberg. Außerdem führt der Weg an Teilen des Westwallbunkers und an Grenzsteinen aus dem 18. Jahrhundert vorbei.
Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Stadt Lebach unter Tel. (06881) 59120. Im Rathaus sind auch Flyer zum Rundwanderweg „Durch die Mitte des Saarlandes“ erhältlich und es können geführte Wanderungen vereinbart werden.

Das Wandergebiet Lebach-Süd befindet sich zwischen den Orten Lebach, Eppelborn, Heusweiler und Saarwellingen.
Die Saarbahnstrecke zwischen Lebach, Landsweiler und Saarbrücken ist mit in das Wegenetz eingebunden.

 

Flyer/Faltblatt "Durch die Mitte" zum downloaden

Auf nach Höchsten

Um die Hochfläche „Höchsten“ liegen die Lebacher Stadtteile Aschbach, Dörsdorf, Gresaubach, Niedersaubach, Steinbach und Thalexweiler.
Das Gebiet von „Höchsten“ bietet mit der höchsten Erhebung des Landkreises Saarlouis – dem Lindenberg mit 460 m NN – reichlich Wander- und Einkehrmöglichkeiten.
Gleich aus welchem der Orte der Wanderer sich nach Höchsten auf den Weg macht, er erlebt ein abwechslungsreiches Gebiet aus Tälern, Wäldern, Acker- und Wiesenflächen.
Sein Blick schweift , je nach Wanderoute, weit in alle Himmelsrichtungen

 

– nach Norden in den Schwarzwälder Hochwald,
– nach Süden, zum Saarkohlesattel,
– nach Westen zur Saar bis nach Lothringen und
– nach Osten bis ins Pfälzer Bergland.

 

Das Wandergebiet Lebach-Nord, „Auf nach Höchsten“, grenzt an die Gemeinden Schmelz (Landkreis Saarlouis), Tholey (Landkreis St. Wendel) und Eppelborn (Landkreis Neunkirchen).

 

In allen Stadteilen des Wandergebietes  Lebach Nord “Auf nach Höchsten” und in Höchsten selbst werden Starttafeln mit einer Wanderwegekarte und Informationen zum Standort / Stadtteil aufgestellt.
In der ersten Ausbauphase sind drei Starttafeln realisiert. Sie stehen in Aschbach – Freizeitanlage, Dörsdorf – Dorfplatz, Höchsten – Cafe Waldfrieden.

 

Das Wandergebiet „Auf nach Höchsten“ wird durch mehrere Wanderwege erschlossen, die von den umliegenden Stadteilen nach Höchsten führen. Dabei wurden vorhandene Wanderwege, wie der “Rümmelbach-Humberg-Weg” und “Rund um Dörsdorf” in das Gesamtkonzept eingebunden. Auf der Basis des ehemaligen Wanderweges “Rund um Höchsten” entstand ein Netzwerk von Rundwanderwegen. Die Klimarunde als Themen-Rundweg ist einer davon.
Es werden noch weitere Rundwanderwege folgen, die schon auf den Tafeln verzeichnet sind, aber erst später beschildert werden, das sind die Schottenrunde mit 12 km (Westteil 4,8 km), der Hambach-Pfad mit 6,2 km, die Magmatit-Kuppen-Runde mit 4,2 km und der Historische Wanderweg Thalexweiler.
Das verbindende Element aller Wanderwege sind die im Querschnitt sechseckigen Andesit-Säulen, die um Höchsten beobachtet werden können. Sie finden sich auch im Logo des neuen Wanderweges „Klima-Runde“ wieder.

 

Die Klima-Runde

Der Rundwanderweg „Klima-Runde“ führt, je nach Startpunkt von Aschbach – Freizeitanlagen oder Höchsten – Cafe Waldfrieden auf einer Länge von 8 Kilometer durch das Wandergebiet Lebach Nord “Auf nach Höchsten”.

Landschaftlich führt der Weg:


•    über mit Ackerbau und Weidewirtschaft genutzte Hochflächen,
•    quert die von magmatischem Gestein gebildete Geländekante der Bergkette von  Lindenberg,  Klapperberg und Steinberg,
•    tangiert die Waldgebiete im Bereich des erdgeschichtlichen Rümmelbach-Humberg-Sees mit   seinen Lebacher Eiern, historischen Eisenerztagebauen und Köhlerplätzen,
•    an historischen Grenzsteinen des 18. Jh. vorbei,
•    durch das Quellgebiet des Aschbachs, der in die Theel mündet.

 

Auf dem Rundwanderweg informieren vier Tafeln über das Thema „Klima“. Dabei werden am Wanderweg befindliche Besonderheiten in den Kontext zur Klimageschichte – Klimawandel gestellt. Das Auf und Ab der Klimawerte in der Erdgeschichte, in der Menschheitsgeschichte und in historischer Zeit sind das Leitthema dieses Wanderweges.
Vier Infotafeln stehen am Rundwanderweg in verschiedenen Stadteilen:


•    Thalexweiler: Zukunftsprojekt Energiewende
•    Steinbach-Höchsten: Klimawandel in der Erdgeschichte
•    Gresaubach: Klimawandel ist Siedlungswandel
•    Niedersaubach: Der Mensch als Klimawandler

 

In Verbindung mit lokalen Sehenswürdigkeiten und Denkmälern werden Aspekte zum Thema Klimawandel angesprochen. Die Tafeln verdeutlichen, dass Klima kein statisches Phänomen ist, das ohne die Eingriffe des Menschen konstant bliebe. Natürliche Faktoren und der Mensch werden als Klimaveränderer angesprochen. Mit der Tafel “Klimawandel ist Siedlungswandel” wird auf die veränderte Siedlungstätigkeit in Höchsten seit römischer Zeit hingewiesen, deren Erfolg immer auch stark an die klimatischen Voraussetzungen geknüpft war. Die Tafeln liefern Fakten, die der Leser selbst werten und sein individuelles Bild der Thematik “Klimawandel” erweitern kann.

 

Anfahrt Höchsten (Startpunkt 1)
Von Lebach aus über die B 268 Richtung Schmelz. Auf halber Strecke nach Rümmelbach rechts ab und dort Richtung Gresaubach. Vor dem Ort auf den Nordring Richtung Steinbach. Nach etwa 2 km links abbiegen nach Höchsten / Kapelle. Parkplatz am Cafe Waldfrieden (Pkw-Fahrzeit ca. 12 min.)

 

Anfahrt Aschbach (Startpunkt 2)
Von Lebach aus über die B 269 Richtung Tholey. In Aschbach links ab zum Sportplatz / Weiheranlagen / Homesmühle. Parkplatz am Angelweiher (Pkw-Fahrzeit ca. 8 min.)

 

Flyer/Faltblatt "Klimarunde" zum downloaden

Rund um Dörsdorf

Der sehr familienfreundliche Dörsdorfer Rundwanderweg ist mit zahlreichen kindgerechten Natur-Schautafeln bestückt, die interessant und lehrreich sind. Neuerdings ist der Weg um eine Attraktion reicher: Die „Holzschnibbler“ haben geschnitzten Eulen aufgestellt, die Groß und Klein faszinieren. Der Dörsdorfer Rundwanderweg führt vom Dorfplatz in der Ortsmitte aus auf einer Strecke von ca. 5 km durch kleine Wälder und offene Parklandschaften rund um das Dorf. Der Wanderweg ist für junge Familien mit Kindern bestens geeignet. Fast steigungslos eignet er sich vor allem auch für Wanderer, die auf Herz und Kreislauf Rücksicht nehmen müssen.

 

Wer den Wanderweg nutzen will, parkt am besten am Bernhard-Scholl-Platz (Dorfplatz) und geht dann in Richtung Friedhof, dort beginnt der Rundwanderweg. Auch mit Kinderwagen ist die Strecke leicht und einfach zu gehen.

 

Nahe des Rundwanderweges liegen die Aussichtspunkte “Belz”, “Starz”, “Schützenhaus” und “Krummer Stein”.

Infos zum Ort finden Sie unter www.doersdorf.de.

Der barrierefreie Wanderweg "zum Mittelpunkt des Saarlandes”

Der barrierefreie Wanderweg zum „Mittelpunkt des Saarlandes” befindet sich im Staatsforst  Falscheid. Dieser Weg bietet Ihnen Abwechslung in schönster Natur.

 

Der Weg beginnt auf dem Parkplatz der katholischen Kirche und führt an alten Bauernhäusern vorbei bis zum Ortsausgang.
Von dort aus wandern Sie über einen befestigten Feldwirtschaftsweg, mit schönem Ausblick auf eine Wiesenlandschaft, zum Mittelpunkt des Saarlandes.

 

Diesen Punkt können Sie nicht verfehlen, er ist mit einem Findling und einer Hinweistafel gekennzeichnet.

 

Infos zum Ort finden Sie unter http://www.lebach-falscheid.de/

Der Rümmelbach-Humberg Weg führt den Wanderer auf dem Grund des ehemaligen „Rümmelbach-Humberg-Sees”. Im Bereich des heutigen Rümmelbach war die tiefste Stelle des Sees. Der Wanderweg verläuft entlang der Spuren vorindustrieller Erzgräberei. Der Weg hat eine Länge von ca. 9,5 km und eignet sich wegen seiner moderaten Steigungen hervorragend als Familienwanderweg.

 

Außergewöhnlich reizvoll ist dieser Weg durch seine weiten Ausblicke über die schöne, sanft hügelige Landschaft. Im direkten Umfeld des Wanderweges ist das Land teils durch den Urzeitsee des Permzeitalters, teils durch Menschenhand während der Zeit der Erzgräberei geformt (Pingen / Halden / Schütten).

 

Der Weg führt auch an der Wolfskaul vorbei, in der im Jahre 1816 nach Überlieferung eine legendäre Wolfsjagd der Saubacher und Rümmelbacher Bürger stattfand. Diese Jagd hat unser Heimatdichter Josef Schäfer (Grawen Jupp) in dem Schauspiel „Die Schlacht aan der Wolweskaoul” verewigt.

 

Die auf der Infotafel am Rümmelbacher Brunnen ausgestellte Wanderkarte markiert die alten Erzgruben. Man wird sie immer dann wiedererkennen, wenn nicht die rötlich gefärbte Erde, die wir sonst aus unseren Buntsandsteinformationen kennen, zu sehen ist, sondern ein grau gefärbter, sich schmierig anfühlender Tonschieferstein auftaucht. In solchen Schiefersteinnestern kann man in der Regel auch Lebacher Eier finden.

 

Start und Ziel sind am Rümmelbacher Brunnen

 

Wegbeschreibung mit Karte

Eine Wanderung in die tropische Vergangenheit Lebachs

Länge: 3,5 km, anspruchsvoll, für Familien geeignet.
Wanderzeit: ca. 90 Min.
Start: Birkenhof, 66822 Lebach-Rümmelbach, Hügelstraße 19

 

Die Wanderung geht über eine Stecke von 3,5 km durch die Seeablagerungen eines vor 290 Millionen Jahren existierenden Süßwassersees, der im tropischen Klima des Erdaltertums im Bereich von Rümmelbach seine tiefste Stelle hatte.

 

Der einzigartigen Kombination aus hohen Temperaturen und gelösten Eisenmineralien im Süßwassersee mit seinen Lebewesen ist es zu verdanken, dass sich Versteinerungen der damaligen Tier- und Pflanzenwelt bis heute erhalten haben. Der überaus spannende Prozess der Bildung dieser Fossilien wird bei der Wanderung ebenso erklärt wie die Entstehung der Lebacher Eier in den Seeablagerungen.

 

Fragen, was es mit den Lebacher Eiern auf sich hat und was man damit machen kann, erläutern neun Infotafeln, die entlang des Wanderweges aufgestellt sind, der seinen Namen dem Haifischfossil Lebachacanthus verdankt.
Auf dem Haifischpfad, der durch Wälder, ein Tälchen und den Ort Rümmelbach führt, wird der Wanderer auch auf die weiträumigen und tief greifenden Erzschürfungen, die zwischen Gresaubach, Steinbach und Niedersaubach, ab der Mitte des 16. Jahrhunderts betrieben wurden, aufmerksam gemacht.
Die dabei ausgegrabenen Lebacher Eier dienten der saarländischen Eisenindustrie als Rohstoffquelle.

 

Im Lebacher Rathaus finden Interessierte zudem eine umfangreiche Ausstellung zu den Lebacher Eiern, die allen Besuchern während der Öffnungszeiten frei zur Verfügung steht. Der Fossiliensammler E. Großhat der Stadt seine wertvolle Sammlung als Schenkung zur Verfügung gestellt.

 

Der Haifischpfad der Stadt Lebach bietet als Kulturwanderweg eine attraktive Möglichkeit, der Heimatgeschichte im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund zu gehen und vor Ort eine Quelle der saarländischen Industriegeschichte für sich zu entdecken.

 

Infos im Rathaus Stadt Lebach Tel.: 06881-59120

 

Flyer/Faltblatt "Haifischpfad" zum downloaden

Der rund 7 km lange Prims-Theel-Erlebnisweg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Schmelz, Nalbach und der Stadt Lebach. Der familienfreundliche und weitestgehend barrierefreie Weg verbindet Schmelz über Primsweiler mit Nalbach und Lebach und erschließt dem Radler, Wanderer und allen Erholungssuchenden die reizvolle Naturlandschaft der Prims- und Theelauen.

 

Entlang der beiden Flüsschen laden zahlreiche kleine Weiheranlagen zur Rast ein.

 

Die Strecke ist zusätzlich als touristische Variante des Primstal-Radweges Dr. Hanspeter Georgi ausgeschildert. Der Weg ist ans landesweite Radwegenetz angeschlossen.

 

Die Tour in Kürze:

Länge: 7 km
Schwierigkeit: leicht
Streckenführung: Flussauen
Kinderfreundlichkeit: ja
Seniorenfreundlichkeit: ja
Wegbelag: Asphalt

 

Flyer/Faltblatt "Prims-Theel-Erlebnisweg" zum downloaden

 

TIPP: Wenn Sie ausgehend vom Prims-Theel-Erlebnisweg weiter entlang der Theel in Richtung Lebacher Innenstadt/Rathaus/Bahnhof gehen, gelangen Sie zum Asiatischen Garten, eine Sehenswürdigkeit, auf die Lebach ganz besonders stolz ist.

In Zusammenarbeit mit dem Archäologiebüro Glansdorp hat die Stadt Lebach einen Innenstadt-Weg konzipiert, der „EinBlick in die Stadtgeschichte“ gewährt. Dazu wurden fünf großformatige Schautafeln mit Bildern, Skizzen und kurzen Texten zur Historie an Schaufensterfronten und großen Scheiben in der Innenstadt angebracht. Zu sehen sind die Tafeln in der Pickardstraße 1, sowie in der Markstraße 9, 2, 23 und 26.
Alle Tafeln können einzeln betrachtet und gelesen werden. Besonders interessant ist es aber, wenn man die Geschichte Lebachs anhand der Tafeln 1 bis 5 von der Vorgeschichte und Eisenzeit bis zur Stadtwerdung und den jüngsten Entwicklungen in chronologischer Reihenfolge bei einem Rundgang entdeckt. Auf jeder Tafel sind die Standorte der anderen Tafeln vermerkt, so dass man leicht zu Fuß durch die Geschichte spazieren kann.
Über einen QR-Code gelangen Interessierte außerdem auf die Internetseite der Stadt und hier direkt zum Bereich Tourismus & Freizeit sowie zur Auflistung der Gastronomiebetriebe samt deren Kontaktdaten.

„Diese Art der geschichtlichen Einblicke kann jederzeit genutzt werden. Denn während Museen und Ausstellungsräume geschlossen sind, haben die Schaufensterscheiben immer geöffnet. Der Innenstadt-Weg „EinBlick in die Stadtgeschichte“ ist eine hervorragende Ergänzung zu dem Netz an Themenwanderwegen, die Lebach in den letzten Jahren konzipiert hat und die rege genutzt werden.
Für den Innenstadt-Weg braucht man nicht viel Kondition, die Strecken sind kurz. Der Weg lädt zu einem Schaufenster-Bummel der ganz besonderen Art durch Lebachs Innenstadt – und Lebachs Geschichte – ein“, erklärt Lebachs Bürgermeister Klauspeter Brill.

Auf Tafel 1 findet man Wissenswertes über die Vorschichte und Eisenzeit und was es mit dem sogenannten Schlüsselstein vor dem Rathaus auf sich hat. Welche Bedeutung die Römerzeit für Lebach hatte, wird ebenso anschaulich dargestellt wie alte Wege durch das Theeltal. Diese Tafel mit dem Titel „Von römischen Landgütern an der Theel“ findet man in der Pickardstraße 1 (am Minikreisel/Winter’sche Apotheke).

Lebach als „Marktort der Vierherrschaft“ wird ausführlich auf Tafel 2 thematisiert. So lag Lebachs Kern einst auf dem Kirchberg über dem Theeltal. Es gibt Skizzen von Häusern am Kirchberg sowie Informationen zum Versammlungs- und Marktplatz im Wandel der Zeit. Auch Interessante Details zur Familie von Hagen und der Burgstatt zur Motte können auf dieser Tafel in der Marktstraße 9 entdeckt werden.

Ab 1700 entstand der obere Markt – dieses Thema mit dem „Neuaufbau im 18. Jahrhundert“ ist Inhalt der Tafel 3, die eine Schaufensterfläche in der Marktstraße 2 ziert. Der Markt- und Versammlungsort Lebach geriet im 30-jährigen Krieg zwischen die Fronten und wurde von schwedischen Truppen in Brand gesetzt. Nach dem Krieg entstand der neue „Obere Markt“ mit Amtshäusern der Vierherrschaft, die sich bis heute im Lebacher Stadtwappen widerspiegelt.  

Neben dem altbewährten „Oberen Markt“ wächst ab 1800 ein neues Verwaltungszentrum heran. Und so geht schon bald am „Unteren Markt“ die Post ab. Auf dem freien Platz vor dem „Bürgermeister Haus“ des „Maire de Lebach“, das nahe der Theelbrücke stand, hielt ab 1816 zweimal die Woche die Postkutsche auf ihrem Weg von Saarbrücken nach Trier, ab 1822 bestand die Möglichkeit, von Lebach aus nach Mainz und Metz zu reisen. Diese Entwicklung wird neben vielen anderen Punkten der „Expansion und Mobilität im 19. Jahrhundert“ auf Tafel 4 (Marktstraße 23) erläutert.

In der Markstraße 26 (Fläche vor dem Theelpavillon MollyChic/Telekom/Bäckerei Bost) findet man auf Tafel 5 interessante Fakten darüber, wie Lebach vom zentralen Ort zur Stadt wurde. Der Betrachter erfährt anhand zahlreicher Bilder wie die heutige Marktstraße als Kettenreaktion der Modernisierung entstanden ist und der Weg frei wurde für die Idee einer City-Fußgängerzone. Das Thema dieser Tafel lautet „Stadt Lebach im 20. Jahrhundert – Marktstraße und City“.

 

Übersicht der Tafeln

  • Tafel 1 „Von römischen Landgütern an der Theel“ - Pickardstraße 1
  • Tafel 2 „Marktort der Vierherrschaft Lebach“ – Marktstraße 9
  • Tafel 3 „Neuaufbau im 18. Jahrhundert“ – Marktstraße 2
  • Tafel 4 „Expansion und Mobilität im 19. Jahrhundert“ – Marktstraße 23
  • Tafel 5 „Stadt Lebach im 20. Jahrhundert – Marktstraße und City“ Freifläche vor Marktstraße 26