Durch die Mitte des Saarlandes

Durch die Mitte des Saarlandes führt der Wanderweg im Wandergebiet „Lebach Süd“. Der Rundwanderweg hat eine Länge von 14 Kilometern, ist als „mittel“ eingestuft und ist in einer Wanderzeit von ca. 4 Stunden zu erleben. Der Weg startet im Mandelbachtal von Landsweiler (an der Saarbahn-Haltestelle Lebach-Süd oder dem Parkplatz an der Mehrzweckhalle „Zum Stangenwald“) und führt auf die Höhen von Spitzeich. Über alte Wege mit herrlichem Fernblick erreicht man den geografischen Mittelpunkt des Saarlandes in Falscheid. Durch den Hoxberger Wald geht es an Zollstock vorbei hinab ins Theeltal zur Saarbahnhaltestelle Lebach-Jabach oder zum Bahnhof Lebach. Die Saarbahn bringt die Wanderer zu ihrem Startpunkt in Landsweiler zurück.  Oder sie gehen zurück über Eidenborn nach Landsweiler. Dann beträgt die Gesamt-Fußstrecke 16,5 Kilometer.
Fünf Infotafeln greifen – entsprechend ihres Standortes – verschiedene kulturhistorische Themen auf. Wie beispielsweise die weiten Fußwege der frühen Bergleute oder die Wege durch die alte Wasserscheide zwischen Gohlocher Wald und Hoxberg. Außerdem führt der Weg an Teilen des Westwallbunkers und an Grenzsteinen aus dem 18. Jahrhundert vorbei.
Nähere Informationen erhalten Interessierte bei der Stadt Lebach unter Tel. (06881) 59120. Im Rathaus sind auch Flyer zum Rundwanderweg „Durch die Mitte des Saarlandes“ erhältlich und es können geführte Wanderungen vereinbart werden.

Das Wandergebiet Lebach-Süd befindet sich zwischen den Orten Lebach, Eppelborn, Heusweiler und Saarwellingen.
Die Saarbahnstrecke zwischen Lebach, Landsweiler und Saarbrücken ist mit in das Wegenetz eingebunden.

 

Flyer/Faltblatt "Durch die Mitte" zum downloaden

Auf nach Höchsten

Um die Hochfläche „Höchsten“ liegen die Lebacher Stadtteile Aschbach, Dörsdorf, Gresaubach, Niedersaubach, Steinbach und Thalexweiler.
Das Gebiet von „Höchsten“ bietet mit der höchsten Erhebung des Landkreises Saarlouis – dem Lindenberg mit 460 m NN – reichlich Wander- und Einkehrmöglichkeiten.
Gleich aus welchem der Orte der Wanderer sich nach Höchsten auf den Weg macht, er erlebt ein abwechslungsreiches Gebiet aus Tälern, Wäldern, Acker- und Wiesenflächen.
Sein Blick schweift , je nach Wanderoute, weit in alle Himmelsrichtungen

 

– nach Norden in den Schwarzwälder Hochwald,
– nach Süden, zum Saarkohlesattel,
– nach Westen zur Saar bis nach Lothringen und
– nach Osten bis ins Pfälzer Bergland.

 

Das Wandergebiet Lebach-Nord, „Auf nach Höchsten“, grenzt an die Gemeinden Schmelz (Landkreis Saarlouis), Tholey (Landkreis St. Wendel) und Eppelborn (Landkreis Neunkirchen).

 

In allen Stadteilen des Wandergebietes  Lebach Nord “Auf nach Höchsten” und in Höchsten selbst werden Starttafeln mit einer Wanderwegekarte und Informationen zum Standort / Stadtteil aufgestellt.
In der ersten Ausbauphase sind drei Starttafeln realisiert. Sie stehen in Aschbach – Freizeitanlage, Dörsdorf – Dorfplatz, Höchsten – Cafe Waldfrieden.

 

Das Wandergebiet „Auf nach Höchsten“ wird durch mehrere Wanderwege erschlossen, die von den umliegenden Stadteilen nach Höchsten führen. Dabei wurden vorhandene Wanderwege, wie der “Rümmelbach-Humberg-Weg” und “Rund um Dörsdorf” in das Gesamtkonzept eingebunden. Auf der Basis des ehemaligen Wanderweges “Rund um Höchsten” entstand ein Netzwerk von Rundwanderwegen. Die Klimarunde als Themen-Rundweg ist einer davon.
Es werden noch weitere Rundwanderwege folgen, die schon auf den Tafeln verzeichnet sind, aber erst später beschildert werden, das sind die Schottenrunde mit 12 km (Westteil 4,8 km), der Hambach-Pfad mit 6,2 km, die Magmatit-Kuppen-Runde mit 4,2 km und der Historische Wanderweg Thalexweiler.
Das verbindende Element aller Wanderwege sind die im Querschnitt sechseckigen Andesit-Säulen, die um Höchsten beobachtet werden können. Sie finden sich auch im Logo des neuen Wanderweges „Klima-Runde“ wieder.

 

Die Klima-Runde

Der Rundwanderweg „Klima-Runde“ führt, je nach Startpunkt von Aschbach – Freizeitanlagen oder Höchsten – Cafe Waldfrieden auf einer Länge von 8 Kilometer durch das Wandergebiet Lebach Nord “Auf nach Höchsten”.

Landschaftlich führt der Weg:


•    über mit Ackerbau und Weidewirtschaft genutzte Hochflächen,
•    quert die von magmatischem Gestein gebildete Geländekante der Bergkette von  Lindenberg,  Klapperberg und Steinberg,
•    tangiert die Waldgebiete im Bereich des erdgeschichtlichen Rümmelbach-Humberg-Sees mit   seinen Lebacher Eiern, historischen Eisenerztagebauen und Köhlerplätzen,
•    an historischen Grenzsteinen des 18. Jh. vorbei,
•    durch das Quellgebiet des Aschbachs, der in die Theel mündet.

 

Auf dem Rundwanderweg informieren vier Tafeln über das Thema „Klima“. Dabei werden am Wanderweg befindliche Besonderheiten in den Kontext zur Klimageschichte – Klimawandel gestellt. Das Auf und Ab der Klimawerte in der Erdgeschichte, in der Menschheitsgeschichte und in historischer Zeit sind das Leitthema dieses Wanderweges.
Vier Infotafeln stehen am Rundwanderweg in verschiedenen Stadteilen:


•    Thalexweiler: Zukunftsprojekt Energiewende
•    Steinbach-Höchsten: Klimawandel in der Erdgeschichte
•    Gresaubach: Klimawandel ist Siedlungswandel
•    Niedersaubach: Der Mensch als Klimawandler

 

In Verbindung mit lokalen Sehenswürdigkeiten und Denkmälern werden Aspekte zum Thema Klimawandel angesprochen. Die Tafeln verdeutlichen, dass Klima kein statisches Phänomen ist, das ohne die Eingriffe des Menschen konstant bliebe. Natürliche Faktoren und der Mensch werden als Klimaveränderer angesprochen. Mit der Tafel “Klimawandel ist Siedlungswandel” wird auf die veränderte Siedlungstätigkeit in Höchsten seit römischer Zeit hingewiesen, deren Erfolg immer auch stark an die klimatischen Voraussetzungen geknüpft war. Die Tafeln liefern Fakten, die der Leser selbst werten und sein individuelles Bild der Thematik “Klimawandel” erweitern kann.

 

Anfahrt Höchsten (Startpunkt 1)
Von Lebach aus über die B 268 Richtung Schmelz. Auf halber Strecke nach Rümmelbach rechts ab und dort Richtung Gresaubach. Vor dem Ort auf den Nordring Richtung Steinbach. Nach etwa 2 km links abbiegen nach Höchsten / Kapelle. Parkplatz am Cafe Waldfrieden (Pkw-Fahrzeit ca. 12 min.)

 

Anfahrt Aschbach (Startpunkt 2)
Von Lebach aus über die B 269 Richtung Tholey. In Aschbach links ab zum Sportplatz / Weiheranlagen / Homesmühle. Parkplatz am Angelweiher (Pkw-Fahrzeit ca. 8 min.)

 

Flyer/Faltblatt "Klimarunde" zum downloaden

Rund um Dörsdorf

Der sehr familienfreundliche Dörsdorfer Rundwanderweg ist mit zahlreichen kindgerechten Natur-Schautafeln bestückt, die interessant und lehrreich sind. Neuerdings ist der Weg um eine Attraktion reicher: Die „Holzschnibbler“ haben geschnitzten Eulen aufgestellt, die Groß und Klein faszinieren. Der Dörsdorfer Rundwanderweg führt vom Dorfplatz in der Ortsmitte aus auf einer Strecke von ca. 5 km durch kleine Wälder und offene Parklandschaften rund um das Dorf. Der Wanderweg ist für junge Familien mit Kindern bestens geeignet. Fast steigungslos eignet er sich vor allem auch für Wanderer, die auf Herz und Kreislauf Rücksicht nehmen müssen.

 

Wer den Wanderweg nutzen will, parkt am besten am Bernhard-Scholl-Platz (Dorfplatz) und geht dann in Richtung Friedhof, dort beginnt der Rundwanderweg. Auch mit Kinderwagen ist die Strecke leicht und einfach zu gehen.

 

Nahe des Rundwanderweges liegen die Aussichtspunkte “Belz”, “Starz”, “Schützenhaus” und “Krummer Stein”.

Infos zum Ort finden Sie unter www.doersdorf.de.

Der barrierefreie Wanderweg "zum Mittelpunkt des Saarlandes”

Der barrierefreie Wanderweg zum „Mittelpunkt des Saarlandes” befindet sich im Staatsforst  Falscheid. Dieser Weg bietet Ihnen Abwechslung in schönster Natur.

 

Der Weg beginnt auf dem Parkplatz der katholischen Kirche und führt an alten Bauernhäusern vorbei bis zum Ortsausgang.
Von dort aus wandern Sie über einen befestigten Feldwirtschaftsweg, mit schönem Ausblick auf eine Wiesenlandschaft, zum Mittelpunkt des Saarlandes.

 

Diesen Punkt können Sie nicht verfehlen, er ist mit einem Findling und einer Hinweistafel gekennzeichnet.

 

Infos zum Ort finden Sie unter http://www.lebach-falscheid.de/

Der Rümmelbach-Humberg Weg führt den Wanderer auf dem Grund des ehemaligen „Rümmelbach-Humberg-Sees”. Im Bereich des heutigen Rümmelbach war die tiefste Stelle des Sees. Der Wanderweg verläuft entlang der Spuren vorindustrieller Erzgräberei. Der Weg hat eine Länge von ca. 9,5 km und eignet sich wegen seiner moderaten Steigungen hervorragend als Familienwanderweg.

 

Außergewöhnlich reizvoll ist dieser Weg durch seine weiten Ausblicke über die schöne, sanft hügelige Landschaft. Im direkten Umfeld des Wanderweges ist das Land teils durch den Urzeitsee des Permzeitalters, teils durch Menschenhand während der Zeit der Erzgräberei geformt (Pingen / Halden / Schütten).

 

Der Weg führt auch an der Wolfskaul vorbei, in der im Jahre 1816 nach Überlieferung eine legendäre Wolfsjagd der Saubacher und Rümmelbacher Bürger stattfand. Diese Jagd hat unser Heimatdichter Josef Schäfer (Grawen Jupp) in dem Schauspiel „Die Schlacht aan der Wolweskaoul” verewigt.

 

Die auf der Infotafel am Rümmelbacher Brunnen ausgestellte Wanderkarte markiert die alten Erzgruben. Man wird sie immer dann wiedererkennen, wenn nicht die rötlich gefärbte Erde, die wir sonst aus unseren Buntsandsteinformationen kennen, zu sehen ist, sondern ein grau gefärbter, sich schmierig anfühlender Tonschieferstein auftaucht. In solchen Schiefersteinnestern kann man in der Regel auch Lebacher Eier finden.

 

Start und Ziel sind am Rümmelbacher Brunnen

 

Wegbeschreibung mit Karte

Informationen zum Ort finden Sie HIER

Eine Wanderung in die tropische Vergangenheit Lebachs

Länge: 3,5 km, anspruchsvoll, für Familien geeignet.
Wanderzeit: ca. 90 Min.
Start: Birkenhof, 66822 Lebach-Rümmelbach, Hügelstraße 19

 

Die Wanderung geht über eine Stecke von 3,5 km durch die Seeablagerungen eines vor 290 Millionen Jahren existierenden Süßwassersees, der im tropischen Klima des Erdaltertums im Bereich von Rümmelbach seine tiefste Stelle hatte.

 

Der einzigartigen Kombination aus hohen Temperaturen und gelösten Eisenmineralien im Süßwassersee mit seinen Lebewesen ist es zu verdanken, dass sich Versteinerungen der damaligen Tier- und Pflanzenwelt bis heute erhalten haben. Der überaus spannende Prozess der Bildung dieser Fossilien wird bei der Wanderung ebenso erklärt wie die Entstehung der Lebacher Eier in den Seeablagerungen.

 

Fragen, was es mit den Lebacher Eiern auf sich hat und was man damit machen kann, erläutern neun Infotafeln, die entlang des Wanderweges aufgestellt sind, der seinen Namen dem Haifischfossil Lebachacanthus verdankt.
Auf dem Haifischpfad, der durch Wälder, ein Tälchen und den Ort Rümmelbach führt, wird der Wanderer auch auf die weiträumigen und tief greifenden Erzschürfungen, die zwischen Gresaubach, Steinbach und Niedersaubach, ab der Mitte des 16. Jahrhunderts betrieben wurden, aufmerksam gemacht.
Die dabei ausgegrabenen Lebacher Eier dienten der saarländischen Eisenindustrie als Rohstoffquelle.

 

Im Lebacher Rathaus finden Interessierte zudem eine umfangreiche Ausstellung zu den Lebacher Eiern, die allen Besuchern während der Öffnungszeiten frei zur Verfügung steht. Der Fossiliensammler E. Großhat der Stadt seine wertvolle Sammlung als Schenkung zur Verfügung gestellt.

 

Der Haifischpfad der Stadt Lebach bietet als Kulturwanderweg eine attraktive Möglichkeit, der Heimatgeschichte im wahrsten Sinne des Wortes auf den Grund zu gehen und vor Ort eine Quelle der saarländischen Industriegeschichte für sich zu entdecken.

 

Infos im Rathaus Stadt Lebach Tel.: 06881-59120

 

Flyer/Faltblatt "Haifischpfad" zum downloaden

Der rund 7 km lange Prims-Theel-Erlebnisweg ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gemeinden Schmelz, Nalbach und der Stadt Lebach. Der familienfreundliche und weitestgehend barrierefreie Weg verbindet Schmelz über Primsweiler mit Nalbach und Lebach und erschließt dem Radler, Wanderer und allen Erholungssuchenden die reizvolle Naturlandschaft der Prims- und Theelauen.

 

Entlang der beiden Flüsschen laden zahlreiche kleine Weiheranlagen zur Rast ein.

 

Die Strecke ist zusätzlich als touristische Variante des Primstal-Radweges Dr. Hanspeter Georgi ausgeschildert. Der Weg ist ans landesweite Radwegenetz angeschlossen.

 

Die Tour in Kürze:

Länge: 7 km
Schwierigkeit: leicht
Streckenführung: Flussauen
Kinderfreundlichkeit: ja
Seniorenfreundlichkeit: ja
Wegbelag: Asphalt

 

Flyer/Faltblatt "Prims-Theel-Erlebnisweg" zum downloaden

 

TIPP: Wenn Sie ausgehend vom Prims-Theel-Erlebnisweg weiter entlang der Theel in Richtung Lebacher Innenstadt/Rathaus/Bahnhof gehen, gelangen Sie zum Asiatischen Garten, eine Sehenswürdigkeit, auf die Lebach ganz besonders stolz ist.