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Deutschlandweiter Tag der Biotonne

Der Lebacher Abfallzweckverband beteiligt sich am bundesweiten Tag der Biotonne. Gemeinsam mit anderen Betrieben, Kommunen und Verbänden in ganz Deutschland rückt an diesem Tag die Bedeutung der Biotonne für den Umweltschutz, die Ressourcenschonung und für gesunde Böden ins Bewusstsein.

„Die Biotonne leistet einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz vor Ort. Durch die sorgfältige Trennung von Bioabfällen kann hochwertiger Kompost gewonnen werden, der in der Landwirtschaft und im Gartenbau wertvolle Verwendung findet. Davon profitieren Umwelt und Ressourcen gleichermaßen“, erläutert Geschäftsführer Heiko Röder. „Mit dem bundesweiten Tag der Biotonne möchten wir Bürgerinnen und Bürger dafür sensibilisieren, kompostierbare Küchen- und Gartenabfälle konsequent über die Biotonne zu entsorgen.“

Themenschwerpunkt 2026: „Der Boden beginnt hier“

Die Kampagne 2026 rückt die wichtige Rolle der Biotonne für den Schutz und die Förderung gesunder, fruchtbarer Böden in den Fokus. Aus getrennt gesammelten Bioabfällen wird hochwertiger Kompost hergestellt, der in der Landwirtschaft sowie im Garten- und Landschaftsbau vielseitig Verwendung findet.

Kompost trägt zur Verbesserung der Bodenstruktur bei, erhöht die Fähigkeit des Bodens, Wasser zu speichern, und kann den Einsatz von Mineraldünger sowie Torf verringern. Auf diese Weise werden natürliche Ressourcen geschont und klimaschädliche Emissionen reduziert.

Grundlage hierfür ist die richtige Nutzung der Biotonne: Eingeworfen werden dürfen ausschließlich organische Abfälle – frei von Kunststoffen und sonstigen Fremdstoffen.

Aktionstag auf dem Wertstoff- und Entsorgungshof

Anlässlich des „Tags der Biotonne“ informiert der Lebacher Abfallzweckverband am 26.05.2026 auf dem Wertstoff- und Entsorgungshof über die richtige Nutzung der Biotonne. 

Umweltbildung für Kinder: Die „Schatzkiste Müll“

Für Grundschulen bietet der Lebacher Abfallzweckverband die „Schatzkiste Müll“ an. Die Kiste enthält unter anderem Bücher, Unterrichtsmaterialien, Ausmalbilder sowie die Handpuppe „Trenn-Bär“. Kinder lernen damit auf spielerische Weise Wissenswertes rund um das Thema Abfall und richtige Mülltrennung.

Die „Schatzkiste Müll“ kann von Pädagoginnen, Pädagogen sowie Lehrkräften der Lebacher Schulen bei den Stadtwerken Lebach ausgeliehen werden. Das entsprechende Ausleihformular steht im Internet zur Verfügung.

Was ist der Tag der Biotonne?

Der „Tag der Biotonne“ wurde von der BGK-Bundesgütegemeinschaft Kompost e. V. als gemeinsame Plattform für Kommunen, Abfallwirtschaftsbetriebe, Umweltverbände sowie Bundes- und Landeseinrichtungen entwickelt und im Rahmen der Verbändeförderung durch das Umweltbundesamt unterstützt. Ziel der Initiative ist es, bundesweit Aufmerksamkeit für die Biotonne zu schaffen, um die Menge an gesammelten Bioabfällen in der Biotonne zu erhöhen und gleichzeitig die Qualität der Bioabfälle zu verbessern, indem keine Fremdstoffe in die Biotonne geworfen werden. 

 

Die großen Vorteile der Biotonne:

Bioabfälle werden zu Kompost verarbeitet und als Bodenverbesserungsmittel in der Landwirtschaft und im Gartenbau eingesetzt – das ersetzt Mineraldünger, der energieintensiv hergestellt wird, und vermeidet den klimaschädlichen Abbau von Torf. Gleichzeitig kann aus dem Inhalt der Biotonne Biogas hergestellt werden, aus dem grüner Strom oder erneuerbare Wärme sowie Treibstoff gewonnen wird.

Weitere Informationen zum Nutzen der Biotonne und weshalb sich das Getrenntsammeln der Bioabfälle aus Küche und Garten lohnt:

ww.tag-der-biotonne.de

 

Mit dem Trennbär unterwegs

Der „Trennbär“ der Initiative Mülltrennung wirkt hat im Saarland Station gemacht und dabei schon den Jüngsten die Bedeutung richtiger Abfalltrennung nähergebracht. In einem Kindergarten vermittelte er spielerisch, wie Müll richtig sortiert wird und warum Recycling so wichtig ist.

Ein besonderes Highlight für die Kinder war die Besichtigung eines Müllautos. Dabei konnten sie hautnah erleben, wie die Müllabfuhr funktioniert und was mit dem Abfall nach der Entsorgung passiert. Mit großer Begeisterung stellten die Kinder Fragen und lernten, wie sie selbst aktiv zum Umweltschutz beitragen können.

 

 

„Jeder Stecker zählt! Deutschland sammelt E-Schrott“ - unser Wertstoff- und Entsorgungshof ist dabei !

 

Nach über 200 teilnehmenden Kommunen, Unternehmen und Organisationen im Jahr 2025 geht die bundesweite E-Schrott-Sammelaktion in eine neue Runde

 

Die bundesweiten Aktionswochen „Jeder Stecker zählt! Deutschland sammelt E-Schrott“ haben 2025 eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Engagement für die richtige Entsorgung von Elektro-Altgeräten ist. Zahlreiche Kommunen, Unternehmen und Organisationen beteiligten sich mit Aktionen vor Ort und sorgten bundesweit für eine hohe Sichtbarkeit des Themas.

 

Wieso das Ganze?

Elektroschrott ist der weltweit am schnellsten wachsende Abfallstrom. Millionen ausgedienter Elektrogeräte landen jedes Jahr ungenutzt in Schubladen oder werden fälschlicherweise im Restmüll entsorgt.

 

Viele Partner, ein Ziel, eine Aktion

Vom 9. bis 22. März 2026 und vom 05. bis 18. Oktober 2026 gehen die Aktionswochen in die nächste Runde. Die stiftung elektro-altgeräte register (ear) ruft wieder dazu auf, gemeinsam ein starkes Zeichen für die richtige Entsorgung von Elektroaltgeräten zu setzen.

Unterstützt vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUKN) und dem Umweltbundesamt (UBA) treten Kommunen, Unternehmen und Entsorgungsbetriebe mit Informations- und PR-Aktionen in den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern.

 

Unser Beitrag ist klar: Durch unsere Beteiligung tragen wir dazu bei, die Sammelmengen zu erhöhen. Dadurch werden wertvolle Rohstoffe zurückgewonnen und die Umwelt nachhaltig entlastet.

 

E-Schrott einfach und richtig entsorgen

Elektroschrott kann während der Aktionswochen - und natürlich auch darüber hinaus - bequem entsorgt werden. Viele Supermärkte, Bau- und Elektromärkte nehmen Elektro-Kleingeräte kostenlos zurück - auch ohne Neukauf. Alternativ können Geräte jeder Größe bei unseren Wertstoffhöfen abgegeben werden.

 

Weitere Informationen zu den Aktionswochen sowie eine Übersicht über Rückgabestellen finden Sie unter: www.e-schrott-entsorgen.org

 

 

 

Lernkiste rund um das Thema Abfall für Grundschulen

 

 

Der Lebacher Abfallzweckverband hat eine Lernkiste zum Thema Abfall zusammengestellt. Mit Büchern, Spielen, Bildern und einfachen Materialien lernen Kinder, warum Mülltrennung wichtig ist, wie Recycling funktioniert und wie Abfall vermieden werden kann.

Lehrerinnen und Lehrer  können die Lernkiste kostenlos im Unterricht einsetzen. So werden Kinder schon früh für einen achtsamen Umgang mit unserer Umwelt begeistert.

Die Lernkiste kann beim Lebacher Abfallzweckverband von Grundschulen in Lebach und den Stadtteilen ausgeliehen werden.

 

Kontakt:

info@noSpamstadtwerke-lebach.de

 

 

 

 

 

 

Neuerungen der Bioabfallverordnung

Seit dem 1. Mai 2025 treten die wichtigsten Neuerungen der Bioabfallverordnung (BioAbfV) in Kraft. Die Änderungen betreffen vor allem die zulässigen Fremdstoffanteile im Bioabfall und die Anforderungen an Sammlung, Annahme und Verarbeitung. Die wichtigsten konkreten Neuerungen sind:

  • Striktes Verbot von Plastiktüten im Bioabfall – auch „biologisch abbaubare“ Plastiktüten und -folien sind nicht mehr erlaubt. Bioabfälle dürfen nur noch lose oder in Papiertüten gesammelt werden.

  • Grenzwerte für Fremdstoffe:

    • Bei der Sammlung (z.B. Biotonne) darf der Fremdstoffanteil (inklusive Kunststoffe, Steine, Glas, Keramik, Metalle) maximal 3% betragen. Bei Überschreitung kann die Annahme verweigert oder eine Nachsortierung verlangt werden.

    • Für die weitere Verarbeitung (z.B. Kompostierung, Vergärung) gelten deutlich strengere Grenzwerte:

      • Maximal 0,5% Kunststoffe im Bioabfall insgesamt

      • Für Bioabfälle aus der Biotonne sind bis zu 1% Kunststoffe zulässig.

  • Verpackte Bioabfälle, insbesondere Lebensmittelabfälle, müssen vor der weiteren Behandlung von ihrer Verpackung getrennt werden.

  • Sichtkontrollen und Zurückweisungsrecht:

    • Entsorger und Anlagenbetreiber sind verpflichtet, angelieferte Bioabfälle auf Fremdstoffe zu kontrollieren.

    • Bei Verdacht auf mehr als 3% Fremdstoffanteil kann die Annahme verweigert werden.

  • Konsequenzen bei Verstößen:

    • Bei wiederholter Falschbefüllung kann die Biotonne als Restmüll entsorgt werden, was zu höheren Kosten führt.

    • Kommunen können Bußgelder verhängen; die Höhe ist lokal geregelt.

  • Keine Ausnahme für kompostierbare Produkte:

    • Auch kompostierbare Kaffeekapseln, Essensschalen aus Pappe oder Holzbesteck gelten als Fremdstoffe und dürfen nicht in die Biotonne, mit Ausnahme von Biobeuteln mit Keimlingssymbol (je nach Region).

Ziel der Änderungen ist es, die Qualität des Bioabfalls zu verbessern und den Eintrag von Kunststoffen und Mikroplastik in die Umwelt deutlich zu reduzieren.

 

 

Weitere Informationen zum Thema Mülltrennung finden Sie unter